Bis uff d Huut durnesst kemme si in die gmietlig warmi Altstadt-Baiz und hänn nadyrlig numme Blatz, will ihre Zugchef scho Wuche zem voruus reserviert het. D Pfyffer schittle s Wasser uus ihre Piccolo, d Dammbuure ringe d Ammedysli uus, dr Major stellt syni pflätternasse Schueh uff s Oofebänggli und denn schlirfe si alli die feyni Mählsuppe und verdrugge mit Haisshunger grad non e Stugg Zibelen- und Kääswaie.
«Hesch dä dumm Kaib gseh, wo mer mit synere Saggladärne diräggt in d Larve zindet het», eryferet sich dr Hampe und fuchtlet mit sym Piccolo in dr Luft umme. «He, und erscht no die, wo mer in dr Druggede e Schupf gää het, ass y fascht iber my Kibel gflooge wär», sait dr Fredi. «S git halt allewyl esoo Armlychter, wo nit wisse, wie si sich z binäh hänn», sinn sich die baiden ainig.
Das ka me gwis saage, wemme gseht, was do in de näggschte baar Minuute alles bassiert.
Mit groossem Grampool stirze vier jungi Burschen in d Baiz. «So ein Tag, so!» singe luuthals. Nai, nai, si sinn ebbe nit vom groosse Kanton, em Dialäggt noh kemme si dails vo Basel, dails vo ääne an der Hülfteschanz. De Dräänesegg under den Auge aa hänn si e Freynacht hinder sich, und ihri schwääre Zunge lehn druff schliesse, ass si ihre Durscht nit grad numme mit Grälleliwasser gstillt hänn.
Dr vorderscht vo däne Suuffkumpane botscht zimmlig stargg an dr Disch vo «unsrer» Glygge mit em Erfolg, ass die aint oder ander Suppetasse uusläärt und d Mählsuppe uff s wunderheerlig Goschdym von ere alte Dante schwappt. Wo die ganz schych ebbis saage wott, schreyt dä stargg «Brueder»: «Wasch loos Du Beeri, wotsch Lämpe, mach kai Stress, sunscht dätscht s, verstohsch, hösch?» Dä het halt no nie glehrt, wie me sich gegeniber ere Dame z verhalte het!
En andere vo däm bsoffene Quartett rieft dur d Baiz: «He, Dringggäld-Süüle, vier Stangen aane, aber e bitz dalli!» D Servierdochter allerdings gar nit schych und wohrschynts dr Umgang mit esoo Radau-Brieder gwohnt, kunnt gmietlig hinderem Buffet fire, pflanzt sich vor däm Muulheld uff, fixiert syni Augen und sait betont langsam mit feschter Stimm: «Y glaub, ihr hänn s Sujet vo däre Fasnacht verwäggslet, s isch ebbe gar nit gmaint, ass ihr sollet eyre Mischt do uuspagge. Uff sottigs Pagg verzichte mer gärn, pagget also sofort y, verstande!»



