Schon am frühen Nachmittag nehmen die Gwundrige, eine Chaise, mit ihrem Sujet vorweg, was ein paar Stunden später unwiderruflich der Fall sein wird: «Dräggwägg». Vier «Butzmamselle» sitzen in der Chaise, und Unterstützung bekommen sie bald einmal von der Wagenclique Fäägnäschter, die mit Schaufel und Besen den Steinenberg vor (nicht von, der Setzer) dem Comité säubert.
Das schätzen auch die Gugge-Zwärgli, die sowohl anzahlmässig als auch musikalisch keineswegs zwergenhaft aufspielen. In der Gegenrichtung rollt die Sumpfdotter-Clique gleich mit zwei Wagen daher. Diese Wagenclique verfügt nämlich bereits über ein Asyl, das noch so gut im Schuss ist, dass man ihm sein Sujet «mir wänn s doppe ändlig stoppe!» nicht so recht glauben mag. Staunen im Publikum: Obwohl die Innerstadt für das Tram gesperrt ist, nähert sich doch da die «Dante Schuggi». Es ist die Wagen-Clique Alti Basler Dante, die aber dem Sujet «D Furz-Idee vo de BVB» gemäss nicht als klassische Fasnachtsfiguren, sondern eben als BVBären vorbeifahren. Einem anderen Bären, demjenigen der Bärengesellschaft Kleinbasel, nehmen sich die Rauracher-Rueche an. Wohl des Wassers wegen, das wie alles Gute von oben kommt, schwimmen die acht farbigen Ueli und der schwarze Bär gleich in der Ueli-Fähri vorbei. Bei den Basler Gwäggi ist ein überdimensionaler Bär gleich das Fahrzeug, indem acht schwarz-weisse Ueli ihre Bhaltis dem Publikum verteilen. Die Herremättli-Clique, die auch bärenstark ist, verrät gar Esprit: Auf ihrem Wagen schwingt ein Bär einen Hammer, der mit einem Aesculap-Stab verziert ist. Für die Nichteingeweihten: Die Bärengesellschaft ist von Mitgliedern der Gemeinschafts-Arztpraxis Hammer gegründet worden.
Schliesslich ist der Guggenmajor der Guggemysli das «neue E», also der Bär, während im Schränzerharst mehrere Vogel Gryff, Wild Maa und Lai sowie ein Grossbasler mitmarschieren. Positives Aufsehen erregt auch der Wagen der Chropf-Clique Rieche, sie präsentieren sich wie könnte es anders sein als sieben Christos und eine Jeanne-Claude, welche die Beyelerschen Bäume verhüllt haben. Ganz grossartig sind die Larven gelungen!
Nicht so Gefreutes bekommen die Kiebitze am Strassenrand selbstverständlich auch zu sehen. Etwa die Gugge Lugge-Filler, die nicht einmal geeignet ist, um die Lücken im Cortège zu füllen, die Bodega-Rueche, deren Sujet «Waggis (Strau-Sau)Waage-Clique» alles sagt, oder auch die Warteck-Rueche, die sogar das Strau vergessen haben. Man ist ihnen nicht böse, dass laut «Rädäbäng» acht von ihnen gemäss LSVA die 40-Tonnen-Limite überschritten hätten und deshalb nur vier auf dem Wagen mitfahren. Danken wir doch den Schine-Bloser-Waggis für die originelle Idee, Papiertragsäcke zu verteilen. So können wir die obigen negativen Begleiterscheinungen ypaage und entsorgen…



