Sonderfahrpläne – und Einsätze im Akkord

4. Februar 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Auf die an der kommenden Fasnacht erstmals durchgeführte Wagen- und Requisitenausstellung darf man durchaus gespannt sein: In einer Umfrage von Basler Fasnacht Online (BFO) hat nur gerade eine knappe Mehrheit von 39 Prozent bereits jetzt den Besuch des Kasernenareals eingeplant. Weitere 28 Prozent sind unschlüssig – und ein Drittel (33 Prozent) weiss schon, dass die nach den Laternen auf dem Münsterplatz zweite Open-Air-Ausstellung in den Fasnachtsplänen keine Rolle spielen wird.

Soweit der Blick zurück – BFO startet heute eine neue Umfrage, inspiriert von den Luzerner Fasnächtlern, die es am vergangenen Wochenende in die Schlagzeilen gebracht haben: «Fasnächtler vorerst besänftigt», schrieb die Neue Luzerner Zeitung in ihrer Ausgabe vom 1. Februar. Um was gehts? Den Verkehrsbetrieben Luzern (VBL) ist die Regelung, wonach Kostümierte an der Fasnacht kostenlos Bus fahren dürfen, ein Dorn im Auge. «Im kommenden Jahr wird es keine Ausnahmen mehr geben», wird eine Sprecherin des Zwecksverbandes öffentlicher Verkehr zitiert – an der Fasnacht 2003 dürfen Verkleidete, dank des Sponsorings der Energie Wasser Luzern (EWL) voraussichtlich ein letztes Mal von der Regelung profitieren.

Nun dürfte eine Umfrage, wonach sich Basler Fasnächtlerinnen und Fasnächtler ein identisches Modell an den «drey scheenschte Dääg» wünschen, wenig Sinn machen. Vielmehr interessiert eine andere Frage: Wird der Effort, den die Verkehrsbetriebe auch in diesem Jahr mit zahlreichen Sonderfahrten wieder leisten, genügend geschätzt? Nicht nur am Morgestraich sind die Strassen rund um die Innerstadt mit Privatfahrzeugen und Bussen von Car-Unternehmen überfüllt. Zudem steht auch die schier unüberblickbare Basler Taxiflotte fast rund um die Uhr im Einsatz. Welches Verkehrsmittel ist bei den BFO-Leserinnen und -Lesern an der Fasnacht Trumpf?

zur Umfrage von Basler Fasnacht Online