Ob Radio, Fernsehen oder Printmedien – die Fasnacht ist überall ein Thema. Besonders dieser Tage, da sie vielerorts bereits begonnen hat; in Luzern etwa mit dem «Urknall», oder in Solothurn mit der «Chesslete». Trotz noch gut eine Woche andauernder Fasnachts-Abstinenz hat es dennoch ausgerechnet ein Basler in ein nationales Medium geschafft: «Die Angst, zu spät zum Morgestraich zu kommen, lässt mich nicht gut schlafen», erklärt Comité-Mitglied Felix Rudolf von Rohr in der am Freitag erscheinenden Ausgabe des Schweizer Anleger-Magazins «Stocks».
Von Berufes wegen ist Rudolf von Rohrs Auftritt in der Finanzpresse nicht allzu weit hergeholt, arbeitet der 1944 geborene Statthalter des Comités doch bei der Bank Sarasin. Dennoch muss er in der wöchentlich erscheinenden Promi-Rubrik «StocksPeople» zunächst zu fasnächtlichen Themen Stellung nehmen. «Noch nie etwas von einem Schlussbouquet gehört», beantwortet er mit einem Augenzwinkern «zwischen den Zeilen» etwa Frage, ob die Restschweiz mit ihrer Fasnacht zu früh dran ist oder die Basler verspätet seien.
«Aussenstehenden wird immer eingeimpft, dass die Basler Fasnacht vor allem eines sei: nicht lustig. Warum sind Sie ernst?» – Auch diesen provokativen Einwand von «Stocks» kann Felix Rudolf von Rohr schlagfertig parieren. Zudem gibt der Kron-Favorit auf das im April freiwerdende Amt des Comité-Obmanns sein Lebensmotto bekannt – und er verrät, welche Charakter-Eigenschaft er am meisten bewundert. Der Wortwechsel mit Felix Rudolf von Rohr erscheint in der «Stocks»-Ausgabe 09/03 vom 28. Februar.



