Am 22. Januar 2004 wird das Fauteuil-Pfyfferli nach zehnjährigem Unterbruch ein Comeback feiern (Basler Fasnacht Online berichtete). Wer sich auf die Theater-Homepage klickt, erfährt bereits zahlreiche Details des geplanten Programms – und genau dies hat für Aufregung gesorgt: «Die Verwendung der Bezeichnung ‹d Bajasse› kann, zweifellos ohne Absicht, zur Täuschung des geschätzten Publikums führen», schreibt Michel Bassi, Obmann der Bajass-Clique, in einem Brief an die Fauteuil-Hausherrin Caroline Rasser. «Ich bin der festen Überzeugung, dass sich das Theater Fauteuil und seine Leitung dem Vorwurf der Täuschung nicht ausgesetzt sehen möchte», so Bassi weiter.
Um was geht es? Am Fauteuil-Pfyfferli 2004 wird nicht die 1966 gegründete Pfeifergruppe Bajass-Clique, sondern die Anfang 1997 aus einer Trennung komplett eigenständig hervorgegangene «Bajass Clique Alte Garde» zu sehen und hören sein. «Deshalb soll in Zukunft darauf geachtet werden, dass in den Informationen wie Spielplan, Programme oder Pressemitteilungen die korrekte Bezeichnung verwendet wird», so die Forderung Bassis in Richtung Spalenberg. Fasnächtlern und Nichtfasnächtlern wird handfest vor Augen geführt: Nicht jeder Bajass ist ein Bajass…
Doch zurück zum Pfyfferli-Programm – dieses präsentiert sich nämlich durchaus hochkarätig. Nebst dem Ensemble, das aus Caroline Rasser, Colette Greder, Stefanie Hargitay, Peter Richner, Dani von Wattenwyl (Baslerstab-Leser kennen die Hintergründe…) und Urs Bosshardt besteht, werden allabendlich zwei Spitzenbängg aus dem Quartett «dr Schorsch vom Haafebeggi II», «d Striggede», «Peperoni» und «die Verschiffte» auftreten. Zudem wird die zehnte Aufführung des Pfyfferli von Thomas Moeckel und seiner Band begleitet, Co-Regie führen Rolf Lansky und Sabina Rasser – und als musikalischer Leiter konnte Arth Paul verpflichtet werden.
Weitere Informationen:
Homepage Theater Fauteuil



