Wenn am Wochenende in der Berner Vorortsgemeinde Ittigen das 24. Zentralschweizerische Jungtambouren- und Pfeiferfest stattfindet (27./28. September), sollten sich auch die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Basel beim Musizieren primär auf das offizielle Festgelände beschränken. «Das Gässle hat in der Region Bern nicht die Tradition wie beispielsweise in Basel», hielt das Fest-OK vorausschauend bereits Anfang Juli in einer Mitteilung fest. «Damit ein reibungsloser Festablauf gewährleistet werden kann und nicht unnötige Auseinandersetzungen mit der Bevölkerung und der Polizei entstehen, bitten wir alle teilnehmenden Sektionen, das Gässle in diesem Jahr zu unterlassen.» Mit ein Grund: In unmittelbarer Nähe befinden sich gleich mehrere Altersheime.
Diese Aufforderung wurde jedoch offensichtlich hie und da missverstanden, weshalb das OK unter der Leitung von Peter Gubler vor wenigen Tagen präzisierte: «Es entspricht nicht den Tatsachen, dass das Gässle in Ittigen verboten ist. Es wurde lediglich nahe gelegt, es zu unterlassen.» Die Gemeinde und die Polizei haben gemäss OK-Angaben bis 23 Uhr eine Erlaubnis erteilt – etwas merkwürdig kommt hingegen folgende Formulierung daher: «Die betreffenden Sektionen sind für ihre Sicherheit selbst verantwortlich, der Veranstalter lehnt jegliche Haftung ab.»
Soviel zu einem voraussichtlichen Sturm im Wasserglas. Musizierenderweise das Festgelände verlassen dürfen alle Teilnehmer hingegen am Sonntag-Nachmittag, wenn – trockene Witterung vorausgesetzt – der Festumzug durch Ittigen auf dem Programm steht. Er ist bereits Teil des Festausklangs. Ein Fest, das am 27. September frühmorgens beginnen wird: Bereits um 7.30 Uhr stehen die ersten Einzelwettkämpfe auf dem Programm, und auch der Sonntag richtet sich an die Frühaufsteher – ab 8 Uhr kämpfen die Sektionen um den Sieg.
Bei der Aufstellung des Zeitplans musste das Team um Peter Gubler bereits Höchstleistungen erbringen: «Es haben sich so viele Wettspielerinnen und Wettspieler wie bisher noch nie angemeldet.» Und daran ist der Pfeifer- und Tambouren-Nachwuchs aus Basel nicht ganz unschuldig: Insgesamt 59 Einzelwettkämpferinnen und -Wettkämpfer sowie 16 Gruppen in den Sektions-Wettkämpfen (ausführliche Details siehe Infobox unten) gehen im Bernbiet an den Start.
Weitere Informationen:
Homepage Jungtambourenfest Ittigen
Homepage Zentralschweizer Tambouren- und Pfeiferverband
| Kategorie TP – Gemischte Wettspiele |
| Alti Stainlemer, Barbara Club 1902, Breo Clique, Naarebaschi Clique, Union Folklorique Suisse (UFS). |
| Kategorie S1 – Sektionswettspiel Tambouren |
| VKB Basel |
| Kategorie S2 – Sektionswettspiel Tambouren |
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Alti Stainlemer, Barbara Club 1902, Breo Clique, Naarebaschi Clique, UFS. |
| Kategorie SP – Sektionswettspiel Pfeifer |
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Alti Stainlemer, Breo Clique, Junteressli, Naarebaschi Clique, UFS. |
| Kategorie T1A – Einzelwettspiele Tambouren |
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Pascal Labhardt (Naarebaschi), Daniel Kolp (Letzitürmler), Simon Schmutz (UFS), Matthias Bittel, Michael Bossart, Manuel Hellstern (alle Breo), Roman Meier, Patrick Sigrist, Philippe Veyre (alle Alti Stainlemer). |
| Kategorie T1B – Einzelwettspiele Tambouren |
|
Simon Kaufmann, Benjamin Rapp (beide Breo). |
| Kategorie T2 – Einzelwettspiele Tambouren |
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Beat Brutscher, Florian Schaffner, Timon Stotz (alle Naarebaschi), Dario Ammann, Fabio Ammann, David Bühler, Yves Hauser, Cédric Kipfer, Fabian Stalder, Roman Stalder (alle VKB). |
| Kategorie T3 – Einzelwettspiele Tambouren |
|
Philipp Löffel (Alti Stainlemer). |
| Kategorie P1 – Einzelwettspiele Pfeifer |
|
Salome Hofer (Junteressli), Stephanie Knauer, Yannick Kunz, Christelle Palma, Fabienne Stocker, David Vogt (alle UFS), Jeannine Brosi, Fabienne Gysin, Daniela Hager, Nathalie Richter, Sybille Sigrist (alle Barbara Club), Sandra Braschler, Katharina Rippstein (beide Breo), Nicolas Chiaradia, Dominic Lüthy (beide Alti Stainlemer). |
| Kategorie P2 – Einzelwettspiele Pfeifer |
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Florine Sommerhalder (Junteressli), Giulia Ammann, Maja Burtscher, Vanessa Gutmann, Mathias Hugentobler, Marion Wälle, Sandra Zimmermann (alle Naarebaschi), Tristan Baumgartner, Patric Camporesi, Philip Eiche, Sven Hauser, Benjamin Schmidlin, Florian Straumann, Sämi Tschudi (alle VKB), Raphael Battegay, Florence Blatter, Stefanie Bossard, Robine Burri (alle UFS), Noëmi Meier (Breo), Nicolas Hermann, Raphael Vecchi, Sandro Vecchi (alle Alti Stainlemer). |



