Die Bilder mit campierenden Baslerinnen und Baslern, die ein Drummeli-Ticket ergattern wollen, sind legendär. Durch die Fülle an Vorfasnachts-Veranstaltungen (im kommenden Jahr sind es deren acht) gehören derartig wilde Szenen zwar der Vergangenheit an – doch noch heute ist es nicht immer ganz einfach, zu Eintrittskarten zu gelangen. Basler Fasnacht Online hat recherchiert und zeigt, wo und vorallem wie die Chancen am Grössten sind (siehe untenstehende Tabelle).
Mit einem Angebot von über 20 300 Plätzen ist das im Häbse-Theater stattfindende Mimösli zwar publikumsmässig die unbestrittene Nummer eins in Basel, dennoch erfordert der Ticketkauf rasches Handeln. Weil zunächst die «Freunde des Häbse-Theaters» ein Vorkaufsrecht geniessen, werden am kommenden Dienstag nur noch rund 800 der begehrten Karten in den öffentlichen Verkauf gelangen, wie Produktionsleiter Harald Lachnit erklärt. Bereits einen Tag zuvor eröffnet auch das Charivari den Vorverkauf, der erneut über den landesweit tätigen TicketCorner über die Bühne geht – eine (auch für die Kunden) nicht ganz kostengünstige Lösung, die aber zuletzt für volle Säle gesorgt hat und vorallem Interessenten aus der ganzen Schweiz sehr bequem zum Zuge kommen lässt.
«Die besten Chancen, Tickets ergattern zu können, bestehen bei den Nachmittags-Vorstellungen», erklärt Comité-Obmann Felix Rudolf von Rohr in Sachen Drummeli 2004. Dafür ist das Prozedere nicht ganz einfach: Anfang Januar können Bezugsrechtskarten bezogen werden – glückliche Gewinner können danach maximal vier Tickets erwerben. Auch hier ist ein Grossteil des Kartenkontingents bereits im Vorfeld fest vergeben: Alle beim Comité angemeldeten Einheiten haben ein Vorkaufsrecht.
Als Geheimtipp hat sich längst das Zofinger Conzärtli etabliert. Entgegen immer wieder aufkeimenden Gerüchten betont Conzärtli-Quästor Christian Hochstrasser: «In den öffentlichen Verkauf gelangen nicht nur Plätze in den hintersten Reihen.» Die Chancen auf einen erfolgreichen Ticketkauf Mitte Januar stehen gut; dennoch gilt es zu bedenken, dass 2003 sämtliche Vorstellungen – und deren gibt es nur drei – praktisch ausverkauft waren. Gleiches vermeldet auch Dieter Wullschleger, Obmann des Kinder-Charivari, das – wieder zurück im angestammten Foyer des Theater Basel – ebenfalls mit «nur» vier Aufführungen ins Rennen steigt. Anfang Januar soll die Katze bezüglich Geschichte aus dem Sack gelassen werden, danach gelangen die Eintrittskarten in den Verkauf.
Fast klammheimlich bereits begonnen hat der Vorverkauf für die im Tabourettli stattfindende Stubete, das Ridicule der Helmut Förnbacher Company sowie das nach zehn Jahren ein Revival erlebende Fauteuil-Pfyfferli. «Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren», ist etwa auf der Homepage des Theaters am Spalenberg zu lesen.
| Veranstaltung | Vorverkauf | Premiere | Chance |
| Mimösli | Start: 2. Dezember / 15 Uhr Kasse Häbse-Theater Telefon 061 691 44 46 |
08.01. | |
| Ridicule | läuft bereits Theaterkasse im Badischen Bahnhof Tictec |
14.01. | |
| Pfyfferli | läuft bereits Kasse Theater Fauteuil Telefon 061 261 26 10 |
22.01. | |
| Charivari | Start: 1. Dezember TicketCorner Telefon 0848 800 800 |
01.02. | |
| Stubete | läuft bereits Kasse Theater Fauteuil Telefon 061 261 26 10 |
06.02. | |
| Kinder- Charivari |
Start: Anfang Januar Kasse Theater Basel Migros Claramarkt (Info-Schalter) M-Parc Dreispitz |
07.02. | |
| Zofinger Conzärtli |
Start: Mitte Januar Spinnler + Schweizer, Marktplatz |
12.02. | |
| Drummeli | Start: 13.-16. Januar Bezugsrechtskarten bei der UBS |
14.02. | |
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Ein Ticketkauf ist selbst für Raschentschlossene reine Glückssache. |
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| Auch hier ist ein bisschen Glück dabei. Restkarten sind immer wieder an der Tages-/Abendkasse erhältlich. Nachfragen lohnt. |
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| Wer rechtzeitig reagiert, sollte zu den gewünschten Tickets kommen. Nicht vergessen: Das Platzangebot ist aber auch hier nicht unlimitiert. |
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