45 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

16. Januar 2004 | Von | Kategorie: Nachrichten

Zum Beitrag über das Stachelbeeri (bz vom 14. Januar) erreichte uns
folgendes Schreiben von Daniel Thiriet, Vize-Obmann des Charivari:
«Saugut, der Link nach Sankt Gallen. Immer wieder lustig, neue Formen zu
sehen. Aber so richtig lustig machen dürfen wir uns ja nicht über solche
Verse, solange wir solchen Mist in unserer Stadt produzieren» (wie Recht er
doch hat, der Daniel Thiriet):

«Mi Frau die schreyt mi zoobe a,
so gohts nit mi liebe Ma,
sit Moned kunsch erscht am nieni zoobe hei,
jetzt pletzlich bisch dehei z’Mittag am zwei!
druff sag ich zue minere Gummsele,­
frey di doch, mr kenne jetzde friener
zämme bummsele.
Vo jetz bi ich immer am zwei scho do,
will ich nim im Stau uff dr St Albanbrugg mues stooh!»
dr Teofiel vo Glaihynnige!

Und wo hat der Charivari-Vize-Obmann laut seiner Zuschrift diesen
Schwachsinn gefunden? «In einer der unglaublichsten Schrott-Sites:
basler-journal.ch». Du hast ein zweites Mal Recht, lieber Daniel, aber
wo denn sonst könnten solch stümperhafte dichterische Ergüsse zu finden
sein? . . . Eben.