72 Minuten zur Verkürzung der Wartezeit

7. März 2004 | Von | Kategorie: Nachrichten

Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht – oder so. Und damit die Wartezeit (dieses Mal bis zum 14. Hornig 2005) etwas kürzer wird, ist nach der Fasnacht auch die Phase, in der die traditionellen Querschnitte nicht fehlen dürfen. «Kai Blatt vor s Muul!», heisst simpel jener, der jeweils von Musik Wyler in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Radio DRS auf CD und Cassette herausgegeben wird. «Der Querschnitt stellt pauschal betrachtet einen guten Jahrgang dar», erklärt Produzent Raymond Wyler. Dennoch hätte er sich gewünscht, dass «bei den behandelten Themen die Auswahl etwas reicher und vielfältiger ausgefallen wäre.»

Zusammengekommen sind trotzdem wie allewyl über 70 Minuten Fasnächtliches – aufgenommen an den Vorfasnachts-Veranstaltungen Drummeli, Pfyfferli, Charivari sowie dem erstmals und voraussichtlich zum einzigen Mal am Tag vor dem Morgestraich durchgeführten «Ufftaggt». «Der dort aufgeführte ‹Summervogel› war schlichtweg sensationell gespielt», fügt Lucien Suter von SR DRS an. Bleiben wir beim musikalischen Part: So haben zudem der neu mit einem Pfeifertext versehene «Ueli» (Naarebaschi), der «Festival» (Rätz) und der «Calvados» (Seibi) – allesamt auf der Drummeli-Bühne zu hören gewesen – Aufnahme in den diesjährigen Querschnitt gefunden. Und auch die jubilierende Guggemuusig Mohrekopf («50 Joor») sieht ihren Monstre-Auftritt auf dem Silberling verewigt; abgerundet schliesslich vom Trommelsolo der Chriesibuebe, das diese am Charivari 2004 zum Besten gaben.

Rahmenstücke sind rar. Fast gesetzt war die – auch von der bildlichen Umsetzung lebende – «Schnabelschau» aus dem Drummeli. Doch noch einem weiteren Leckerbissen hats zu Querschnitts-Ehren gereicht: «Für unsere lieben Heimweh-Basler oder alle Basler mit Herz haben wir aus dem Pfyfferli den ‹Ladärnesong› von Colette Greder ausgewählt», verrät Hans-Ruedi Etter von Musik Wyler. Und natürlich kommen die Schnitzelbangg-Freunde auf ihre Kosten: Gleich 16 Stück der singenden Zunft sind zu hören; wobei das Produzenten-Team auch in Bezug auf die Übergänge ganze Arbeit geleistet hat. «Die Zusammenstellung mit der Schnabelschau und dem darauf folgenden Singvogel scheint sehr gelungen», so Wyler. «Und auch die Kombination zwischen Gwäägi und Striggede haben wir mit Absicht so gewählt.»

Das Produzenten-Team bringt es im Gespräch mit Basler Fasnacht Online schliesslich auf den Punkt: «Bei dem grossen Angebot an qualitativ guten Beiträgen hat es uns wieder mal Spass gemacht, den Querschnitt zusammenstellen zu dürfen.» Erhältlich ist dieser ab Ende dieser Woche – natürlich auch per Mausklick über den Online-Shop (Vorbestellungen bereits möglich). Weltweit.

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