Halifax, Edinburgh, Oslo und viele weitere Metropolen haben es schon – Basel in diesem Jahr erstmals auch: ein eigenes «Tattoo». Am 2. Juli wird in der St. Jakob-Arena das Eis längst aufgetaut sein, und trotzdem wird es wahrscheinlich dem einen oder anderen Zuschauer an diesem Abend eiskalt den Rücken hinunter laufen: In der Eishalle findet das erste Basler «Yshalle-Tattoo» statt. Für Tattoo-Ambiente an diesem Freitagabend sorgen unter anderem das «Top Secret Drum Corps» (TSDC), die «Rhine River Rebels», die «Pipes and Drums of Basel», das «Wild Bunch Drum & Fife Corps», das «21st Grey Coat Batallion Fife and Drum Corps» und viele andere bekannte Teilnehmer.
Das Besondere an diesem Programm ist, dass – abgesehen von der «klassischen» Fasnachtsmusik – alle anderen Fife-and-Drum-Stile vertreten sind. Die Rhine River Rebels, Wild Bunch und Grey Coats werden den «Ancient Fife and Drum Style» aus Amerika präsentieren. Sie unterscheiden sich nicht nur durch das Repertoire und durch die Uniformen, sondern auch durch ihr Auftreten. Mehr sei hier nicht verraten – nur soviel noch: Diese Formationen werden mit Bestimmtheit die Zuschauer zum Staunen bringen.
Den schottischen Stil des Fife and Drum übernehmen die Pipes and Drums of Basel. Basels berühmteste Dudelsack-Band wird nicht nur mit ihrer traditionellen schottischen Musik, sondern auch mit ein bis zwei Überraschungen aufwarten. Den neuen amerikanischen Trommelstil deckt schliesslich das TSDC ab. Basels berühmtester Trommel-Export wird aber auch gleich eine Überleitung in das Showtrommeln machen, um den Abend mit einem «Fife and Drum Firework» abzurunden.
«Das wird ein Riesenspektakel – und es könnte sogar noch die eine oder andere Überraschung geben», sagt Erik Julliard vom TSDC und einer der Mitinitianten des Anlasses am Telefon gegegenüber Basler Fasnacht Online (BFO). Wir erwischen ihn gerade noch kurz vor dem Abflug nach Norwegen, wo er die Örtlichkeiten eines weiteren Tattoos besichtigen will. In Oslo. Auch eine der Tattoo-Metropolen – wie Basel…



