Die Fasnacht in Franken und Räppli

28. Mai 2004 | Von | Kategorie: Nachrichten

Was bringt die Fasnacht der Stadt? Darüber wird immer wieder gestritten. Genaue Zahlen gibt es nicht – noch nicht. Denn unter der Leitung von Marcel Lüthi, Leiter und Dozent am Departement Wirtschaft des Instituts für angewandte Betriebsökonomie der Fachhochschule beider Basel (FHBB), wird sich zwischen Herbst 2004 und Frühjahr 2005 eine Gruppe von Studentinnen und Studenten an diese «originelle Arbeit» (Lüthi) machen. Der Auftrag dazu kam, das haben Recherchen der Basellandschaftlichen Zeitung (bz) ergeben, von Felix Rudolf von Rohr und Ruth Ludwig-Hagemann seitens des Fasnachts-Comités.

Dahinter steckt eigentlich eine alte Idee, die immer wieder an Hürden scheiterte und deshalb zwischenzeitlich versandete, wie die bz in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Dass die Fasnacht von hohem Stellenwert sei, stehe für Comité-Obmann Rudolf von Rohr bereits jetzt ausser Frage. Gemäss bz habe das Wirtschafts-Magazin «Bilanz» bereits vor 22 Jahren geschätzt, dass «die drey scheenschte Dääg» 18,5 Millionen Franken generieren würden.

Was mit den erhobenen Zahlen genau geschehen wird, bleibt vorerst offen. Immerhin mahnt Rudolf von Rohr schon jetzt zur Vorsicht: «Die Studie soll nicht nur belegen, was die Stadt Basel von der Fasnacht profitiert, die Aufwändungen der Stadt – wie etwa in Form von Stadtreinigung, Polizeieinsätze, Mehrleistungen des öffentlichen Verkehrs – sollen auch ihren Niederschlag finden.»