Mimösli 2005: Das grosse Geheimnis um den Überraschungs-Gast

2. Dezember 2004 | Von | Kategorie: Nachrichten

Wer die Ereignisse in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Sport und Kultur aufmerksam verfolgt, der stellt sich immer öfter die Frage: «Märli oder nit?». So lautet denn auch der Titel vom Mimösli 2005, welches am 6. Januar im Häbse-Theater Basel (Übertitel: Das Schweizer Privat-Theater) Premiere feiert. «Was beispielsweise bei den letzten Wahlen in Basel abging, das ist fast nicht zu glauben», so der Hausherr Häbse H.J. Hersberger. Deshalb sind manche Rahmenstücke auch reines Polit-Kabarett. Die Besucher sollen lachen, aber daneben auch nachdenklich werden, «denn wir wollen mitreden wo uns allen der Schuh drückt», so Hersberger. (Für ihn ist das neue Programm übrigens ein Jubiläum. Seit 30 Jahren hat er sich der Vorfasnacht verschrieben, sechzehn Jahre wirkte er beim Charivari mit, und seit vierzehn Jahren steht er beim Mimösli auf der Bühne. Félicitation!)

Das neue Programm sei eine bunte Mischung aus Fasnachtsmusik und Rahmenstücken, erklärte Produktionsmanager Harald Lachnit. Dabei soll das Wort Märli im Titel musikalisch schön umgesetzt werden. Wieder dabei ist die Trommelgruppe «Octopuls» (im letzten Jahr noch ohne das «l») unter der Leitung von Rolf Schlebach. Gespannt sein darf man auf ihre Welturaufführung des Marsches «Duplex» von Ivan Kym. Zweimal solo und zweimal mit den Tambouren musizieren die «Hofnaare» (Leitung Charly Janser). Am Piano begleitet wieder Heinz Wirz. Bei jeder Vorstellung dabei ist der Bangg «d’Joggeli», während sich «Tam Tam» und «d’Clochard» abwechseln. So auch die Gugge «Träne-Furzer» (6. 1. bis 23. 1.) und «Ventilatore» (24. 1. bis 12. 2.).

Es ist bereits Mimösli-Tradition, dass das Geheimnis um den Überraschungs-Gast erst am Premierenabend gelüftet wird. Nur so viel war zu erfahren, dass es sich um zwei hervorragende Musiker handle. Sie werden teils solo, teils mit dem bekannten Duo «Thomas & Thomas» (Thomas Heid und Thomas Weber) das Publikum begeistern. Häbse H. J. Hersberger als Regisseur, Programmleiter (mit Harald Lachnit, Niels Hauck und Johnny Engeler) und Texter (mit Armin Grieder, Werner Keller und Paul Roninger) steht wieder ein bewährtes Ensemble zur Verfügung. Es sind dies, neben «Häbse himself» Hedy Kaufmann, Nicole Loretan, Bianca Meesters, Patrick «Almi» Allmandinger, André Schmidt und Eugen Urfer.

Der Vorverkauf läuft seit Dienstag, 30. November. Bis zur heutigen Medienorientierung waren von den 17’200 Tickets bereits 94,3 Prozent verkauft. Es sind also nur noch rund 1’000 Karten erhältlich. Ein kleiner Trost für alle, welche kein Ticket mehr erhaschen: Die Derniere vom 12. Februar wird von Radio Basilisk live übertragen.