Es ist wirklich ein Bijou, das Kleintheater der «Helmut Förnbacher Theater Company» in der Theaterhalle im Badischen Bahnhof. Sichtlich stolz zeigte der Hausherr an der Medienkonferenz den Zuschauerraum mit den nostalgisch-schönen Plüsch-Theatersesseln, welche er von der «Komödie» erwarb. In dieser heimeligen Atmosphäre eröffnet «S’Ridicule – e Nase voll Fasnacht» am 5. Januar die lange Reihe der Vorfasnachts-Veranstaltungen 2005.
«Das Ridicule ist eine Vorfasnachts-Veranstaltung der besonderen Art. Wir legen Wert auf einen guten Mix aus traurigen und lustigen Texten, poetischen Tönen statt Schenkelklopfen-Humor», so Förnbacher. Garant dafür sind die Autoren Gluggsi, Paul Göttin, Johann Peter Hebel, Jürg Jösslin und Walo Niedermann. «Walo ist diesmal an der Räppli-Serenaade engagiert. Das hat den Vorteil, dass wir seinen Text bereits jetzt schon haben», sagte Förnbacher lächelnd. Und natürlich darf auch die «Sujetliste» von Carl Miville nicht im Programm fehlen.
Die Darsteller sind alle Basler Schauspieler der Company. Neben Helmut Förnbacher treten Kristina Nel, Victor Behounek, Stefan Uehlinger, Susanne Thommen, und Jürgen von Tomëi auf. Erstmals im Ensemble dabei ist Tanja Schupnek. In ein Rahmenstück eingebunden sind auch die «Marble Bags».
Das Ridicule legt auch im sechsten Jahr besonderen Wert auf auserlesene Fasnachtsmusik der qualitativ hochstehenden Art. Dies beweist die Liste der Komponisten: René Brielmann, Cornelius Buser, Alex Haefeli, Erik Julliard, Thomas Meyer, Ohrespitzer, Joseph Pelrine, Michael Robertson und Anton Wymann. Die Tambourengruppe «Bâsilicum – s Gwirz vo Basel» ist bereits zum dritten Mal dabei.
Gespannt sein darf man auf die Uraufführung eines Marsches, welchen ihr musikalischer Leiter Thomas Meyer komponierte. Die Pfeifergruppe kommt von der UFS (Union Folklorique Suisse). Die Leitung hat Silvia Fuchs. Ein besonderer Leckerbissen wird sicherlich wieder Victor Behounek mit seinen «Swingvögel». Neu ist die Guggenmusik «Bâletty». Mit «D Gluggersegg» (sie bestehen seit 20 Jahren) und «s Gratzbürschtli» treten zwei altbekannte Schnitzelbängg auf.



