Stubete 2005: Fasnächtliche und kulinarische Leckerbissen

20. Dezember 2004 | Von | Kategorie: Nachrichten

Ein gefährlicher Virus breitet sich in den Vorfasnachts-Veranstaltungen aus. Es handelt sich um den «secretus cramerae» oder «Geheimniskrämer». Erstmals entdeckt wurde er im Zofingerconzärtli, wo ihm nun jedes Jahr drei «Lyyche» zum Opfer fallen. Im Mimösli befällt er seit langem den Stargast, so dass dieser immer bis zur Premiere unter Quarantäne gestellt werden muss. Dieses Jahr löst der Virus eine wahre Epidemie aus. Er griff auch auf das Pfyfferli über, wo «dr Oetteli» befallen wurde. Und bei der Räppli-Serenaade erwischte es gleich eine ganze Gruppe, «d’Luusbuebe».

Am Schlimmsten aber traf es die Stubete von Werner F. Vögelin. Hier hat er sich sogar auf das ganze Programm ausgebreitet. «Da es sich um 10 Jahre „Jubiläumsstubete“ mit viel Überraschungen handelt, ist keine Presseorientierung vorgesehen», musste er daher bekanntgeben. Doch Basler Fasnacht Online (BFO) kennt ein Gegengift, und so sickerten dank «Vitamin B» nach und nach doch einige Informationen durch. So etwa das «Stubetemenü 2005 mit viil guetem au uffem Täller»: Apéro: Cüplii Prosecco, Foss Marai Borekas & Häppli; Vorfasnachts-Programm; Maiscremesuppe mit geräucherten Entenbruststreifen; Vorfasnachts-Programm; Gefülltes Schweinsfiletmedaillon mit Champignons auf einer leichten Rahmsauce, Herzoginnenkartoffeln & Gemüse; Vorfasnachts-Programm; Hausgemachtes Zimtmousse mit marinierten Zwetschgen, Vorfasnachts-Programm; Kaffee & Schoggikörbchen mit Limettenmousse; Vorfasnachts-Schlussprogramm.

Werner F. Vögelin stellt sein Jubiläumsprogramm unter das Motto:

«Kasch d Stubete wie si gsi isch

im zähnte Johr vegässe.

Si findet im «Atlantis“» statt,

derfir gits ebbis z ässe.»

Was im Vorfasnachts-Programm alles für Rosinen versteckt sind, darüber verrät der ehemalige Bänggler exklusiv gegenüber BFO immerhin: «D Bängg kemme nit z kurz an dr Stubete 05» und «D Rätz macht dr Fasnachtsrahme.»

Schöner als im Vorwort des Programmheftes beschrieben kann man nicht ausdrücken, wer Werner F. Vögelin ist und was die Besucher an der Jubiläums-Stubete im Atlantis erwartet: «Die Stubete, das ist Werner F. Vögelin, und Werner F. Vögelin ist die Stubete: Gründer, Leiter, Regisseur und schliesslich Gastgeber. Sein Anliegen war und ist es, dem Publikum für einen Abend lang Freude, Heiterkeit, Unbeschwertheit, subtile Unterhaltung sowie seine Liebe zu Basel zu vermitteln. Das ist ein Abend voll Melodien, Värsli, Fasnachtsgiggernillis, Rahmestiggli und Schnitzelbängg, die man dank Ihm allesamt in die Nacht hinüberrettet. Was ihm Vorfasnacht für Vorfasnacht gelang, gelingt und aufs neue gelingen
wird, ihm, dem ehemaligen Schnitzelbänggler (Kaffimihli), der mit der Frau
Fasnacht auf Du ist und der uns im ganz intimen Rahmen seiner Stubete an
diesem Privileg teilnehmen lässt, ist grossartig.»