Bubendorf. Da trete ich kürzlich in eine warme Oberbaselbieter Stube, und
was pfeift mir um die Ohren, aus zwei Kindermündern: «S pfyfft und drummlet
scho, jetz isch Zyt zum goh. Mir wänn ächti Basler si, laufe hinder em
Ziigli dry. Pfyffe, drummle, drummle frisch druff los.» Dann schmettern sie
aus voller Kehle: «Guggemuusig los, kunnt dur d Freye Strooss. Ghersch wie s
gracht und tschätteret, en alti Dante wätteret: Sali Bebbi, gäll du kennsch
mi nit.» Das Lied hätten sie im Chindsgi gelernt, lachen die Kleinen jetzt
wieder in breitestem Baselbieter Dialekt. Wie schön, Musik kennt halt keine
Grenzen …
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