Am Fasnachts-Dienstag. kurz nach 17 Uhr, wurden die Sieger des diesjährigen «Schnaabelbryys» ausgezeichnet – und für den ersten Platz entschied man sich für dieselbe Formation wie im vergangenen Jahr. Der Comité-Bangg «die Verschiffte» bleibt für die Jury das Mass aller Dinge und kann wie im Premieren-Jahr 2004 die 5’000 Franken Preisgeld einstreichen.
Grösser als im 2004 fällt der Zahltag für «d Striggedde» vom Comitö 2000 aus. Letztes Jahr noch auf dem geteilten dritten Rang hat es dieses Mal für die Silbermedaille und damit 4’000 Franken gereicht.
Der zum zweiten Mal von UBS-Chef Marcel Ospel ausgelobte und vom grössten schweizerischen Bankinstitut gesponserte «Schnaabelbryys», hatte im letzten Jahr vor allem im Vorfeld unter den Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern für viel Furore gesorgt. Dieses Jahr schlug der «Bänggler-Oscar» deutlich weniger Wellen, und auch die Boykottfront der drei traditionellen Schnitzelbangg-Gesellschaften bröckelt. Neben der Comité-Vertretung nahm erstmals mit den «Gsalzene» eine Formation der Basler Schnitzelbangg Gsellschaft (BSG) teil – und die wurden gleich als Dritte klassiert, zusammen mit den «Zweierli Zwigger» von den Bängg fir Basel.
Ebenfalls an diese Gesellschaft ging der Grienschnaabelbryys, der an eine Formation verliehen wird, die zum ersten Mal auftritt. Dieses Jahr wurden die «Schuumschleeger» geehrt.
Die Jury des «Schnaabelbryys» stand wie im vergangenen Jahr unter Leitung des altRegierungsrates Christoph Stutz. Ebenfalls wieder mit von der Partie waren der frühere Bundesrat Adolf Ogi und Fussball-Monument Massimo Ceccaroni. Für den aus dem Gremium zurückgetretenen Viktor Giacobbo wertete dieses Mal die ex-Miss Schweiz Stephanie Berger mit.
Die Jury-Wertung soll eindeutig ausgefallen sein. Mitbewerten durfte auch das im «-tis» anwesende Publikum – und auch dieses Urteil sei klar für «die Verschiffte» und «d Striggedde» ausgefallen.



