Der Applaus der Dernièren-Vorstellung des Pfyffeli 2016 hallte noch in den Ohren, als Caroline Rasser, die Hausherrin des Theater Fauteuil, den leeren Ordner in Händen hielt. Diesen Ordner galt es für die Produktion Pfyfferli 2017 wieder zu füllen und sogleich machte sie sich daran ein Konzept zu erstellen. Hierfür nahm sie erneut Michael Luisier mit ins Boot und gemeinsam wurden die Mosaiksteinchen zusammengesetzt.
Alsdann wurde mit dem Autorenteam, bestehend aus: René Glaser, Walter Loeliger, Domo Löw, Michael Luisier, Walo Niedermann, Stefan Uehlinger und Felix Rudolf von Rohr, Fühlung aufgenommen. Die Regie, welche von Martin Schurr (ein Deutscher) und Ursula Lysser (eine gebürtige Wienerin, wohnhaft in Bern) sind integriert worden, wobei Letztgenannte zuerst einen Crash-Kurs in Sachen Fasnacht über sich ergehen lassen musste.
Nun waren die Verantwortlich bereit die Schauspieler: Salomé Jantz, Caroline Rasser, Myriam Wittlin, David Bröckelmann und Roland Herrmann, sowie die Alternativbesetzung Ursina Früh, Charlotte Heinimann und Marius Matt, von ihrem Vorhaben in Kenntnis zu setzten.
Das ganze realisierte sich vom Zeitpunkt der Derniere vom Pfyfferli 2016 bis zur heutigen Medienorientierung für das Pfyfferli 2017, wie Caroline Rasser zu berichten wusste. Das Theater Fauteuil war also niemals eine Pfyfferlifreie Zone.
Über den Inhalt der Ausgabe 2017 wurde bewusst nur unter vorgehaltener Hand informiert, soviel sei jedoch erwähnt, „es git e riise Fescht!“, oder „grad z Laid“. Ein Tanz auf dem Vulkan, wie Dramaturg Michael Luisier erzählt. Die Welt spielt verrückt und keinen interessiert es, oder noch krasser: es geht einem am A…. vorbei. Unter diesem Aspekt darf man sich am Pfyfferli 2017 erneut auf bissige Politsatire freuen. Themen gibt es genug, sei es lokal, national oder international, sodass man bewusst aussortieren musste.
Aber auch die Fasnachtsmusik kommt nicht zu kurz. Unter der Leitung von Xenia Fünfschilling, stehen abwechselnd als Pfeifer: Bajass Clique, Barfiessler sowie Jongs und d Pfyfferli und als Tambouren: Bâsilicum, Chriesibuebe und PiSDIG auf der Pfyfferlibühne. Eine Welturaufführung wartet auch in diesem Jahr auf die Pfyfferlibesucher. Aus der Feder von „Basler Wienerli“ Arth Paul ist der Marsch „s Läädeli vom Spaalebärg“ zu hören. Arth Paul zeigt sich, wie gewohnt, als musikalischer Leiter des Pfyfferli 2017 verantwortlich. Am Piano unterstützen Daniel Wittlin und Bettina Urfer das Ensemble alternierend.
Jeweils zwei Top Schnitzelbängge sind pro Vorstellung zu hören. Freuen sie sich auf Doggter FMH, Heiri, Peperoni, Singvogel, Spitzbueb oder Tam Tam.
Tickets sind noch zu haben!
Im vergangenen Jahr musste, oder durfte an der Medieninformation verkündet werden, dass im Vorverkauf alle Tickets bereits vergriffen sind. Dies vor allem auf Grund des frühen Fasnachtstermines. Viele Besucher mussten daher abgewiesen werden. Nicht so in diesem Jahr. Während in der vergangenen Spielzeit 49 Pfyfferli aufgeführt worden sind, wartet das Theater Fauteuil im 2017 mit 66 Vorstellungen, sowie 3 auf Reserven auf. Es gibt also noch Tickets für die meisten Abende.
Der Vorverkauf verlief jedoch keineswegs schlechter als in den vergangenen Jahren. Im Gegenteil, es wurden bereits mehr Tickets als in der gesamten letzten Spielzeit abgesetzt, wie Claude Rasser begeistert zu berichten wusste.
Das Bijou der Basler Fasnacht; Pfyfferli 2017
- Januar – 5. März 2017
Mo-Fr 20:00 Uhr, Sa. 18:00 + 21:00 Uhr, So 16:00 + 19:00 Uhr
Vorverkauf: Tel. +41 61 261 26 10 (täglich ab 15:00 Uhr) www.fauteuil.ch



