Aus dem Büchergestell gefischt (Ib):
Erschtens hert me jetz in Basel,
Wo me goht und wo me stoht,
Wie in igendere Stube
Aine uff e Kalbfäll schloht!
Bald sinns d «Märmeli» oder d «Dreyer»
Bald sinns «Babbemammestraich»;
Jedefalls sinns Fasnachtszaiche –
s Härz wird aim fascht sähnsuchtswaich…Zwaitens hert me unuffherlig
Hochi Deen, Drioleglang;
Jäjoo – d «Piccolominitis»
Drybt e Dail zem Iberschwang!
«Alti Schwyzer», «Neji Schwyzer»,
«Wettstaimarsch» und «Morgestraich»;
Jedefalls sinns Fasnachtszaiche –
s Härz wird aim fascht sähnsuchtswaich…
«Vorfasnacht» (1/3) von Rudolph Bolo Maeglin (1898–1973) aus «Unvergessene Basler Dichter 3», GS-Verlag.



