Schon in die dritte Runde geht der Schnaabelbryys, und zwar nach
dem Motto «Was in Basel drei Mal stattgefunden hat, gilt bereits als
Tradition». Um sicher zu sein, dass das auch so ist, schreiben dies die
Organisatoren gleich einmal selber.
Nun denn, das Wettsingen der Anfänger (oder Grienschnääbel), der
Etablierten (Schnääbler) und der bereits Gekrönten (Königsschnääbler)
steigt wiederum am Fasnachtsdienstag (7. Merze) im «Atlantis».
Mitmachen könne oder dürfen grundsätzlich alle Schnitzelbangg-Gruppen,
die sich einer kompetenten Jury (das sagen wiederum die Organisatoren)
und einem ebenso kompetenten Publikum stellen wollen. In der Jury gibt
es im übrigen einen Wechsel, weil Viktor Giacobbo dieses Jahr keine
Zeit für die Fasnacht hat, da er mit dem Circus Knie auf Tournee geht.
An seiner Stelle wird der «Blues Max» Wertungen abgeben, derjenige
«Blues Max», der letztes Jahr im Charivari mit humorvollen und
satirischen Tönen aufgefallen ist. Er habe sich mittlerweile in unsere
Fasnacht und unsere Stadt verliebt, heisst es. Wiederum dabei sind alt
Bundesrat Adolf Ogi, alt FCB-Verteidiger Massimo Ceccaroni und alt
Regierungsrat Christoph Stutz.
Aus den bisher gemachten Erfahrungen haben man übrigens gelernt,
schreibt das Komitee. Grundsätzlich wolle der Schnaabelbryys das Niveau
der Basler Schnitzelbängg heben, «da wir dieses Kulturgut fördern
wollen und sich diese fasnächtliche Kunstform immer noch am besten als
Exportgut unserer Fasnacht eignet und schweizweit sehr beliebt ist».
Infos: www.schnaabelbryys.ch.



