Am 5. März, dem Sonntag vor dem Morgenstreich findet um 10.30 Uhr in der Offenen Kirche Elisabethen eine gottesdienstliche Feier statt. Der Anlass steht unter dem Motto «Gäll de kennsch mi nit?». Er wird bereits zum siebten Male durchgeführt. Wie die Veranstalter mitteilens soll es wieder ein ganz toller Fasnachts-Gottesdienst mit Trommeln und Pfeifen, mit Piccolos, Querflöte, Harfe, Keyboard (als Spinett), Schnitzelbänken und besinnlichen Texten werden. Sowohl für aktive als auch für passive Fasnächtler also eine fröhlich-besinnliche Einstimmung auf die drei schönsten Tage im Basler Kalenderjahr.
Mitwirkende an der Feier sind die Comité-Schnitzelbängg «Dootebainli» und «Gluggersegg», die Pfeifer und Tambouren vom Stammverein «Giftschnaigge», sowie ein «Überraschungsgast». Liturgie: Pfarrer André Feuz. Zum Abschluss des Gottesdienstes spielen alle die mitmachen wollen den «Wettsteinmarsch». Die Besucher können also ihr Piccolos oder ihre Trommeln mitbringen und fröhlich mit einstimmen. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird durchgeführt, und es gibt anschliessend einen Apéro.
«Der Fasnachts-Gottesdienst geht auf eine Initiative von Mark Kürsteiner zurück», dies schreibt Jürg Jösslin an Basler Fasnacht Online. Der leider viel zu früh verstorbene Piccolovirtuose (1993 gewann er das «Offizielle Bryspfyffe») fragte im Jahre 1999 Jösslin, ob sie nicht zusammen einen Gottesdienst vor dem Morgenstreich machen könnten. Und Jösslin sagte spontan zu. Kürsteiner war für die Musik, Jösslin für Text und Organisation zuständig. «Nach Marks frühem Tod war es für uns von den Gluggersegg klar, dass wir den Anlass in seinem Sinne weiterführen werden», so Jösslin weiter. An Marks Stelle trat Michèle Aberlin. Sie entwickelte den musikalischen Teil weiter. Heute arbeitet ein eingespieltes, äusserst kreatives und engagiertes Team an der Gestaltung und Organisation des Fasnachts-Gottesdienstes.



