Drummeli 2007: Ein Programm mit vielen Höhepunkten

16. November 2006 | Von | Kategorie: Nachrichten

«Das Drummeli ist und bleibt die Mutter aller Vorfasnachts-Veranstaltungen, und ihre ältere Tante ist das Zofingerconzärtli», mit diesen launigen Worten eröffnete Comité-Obmann Felix Rudolf von Rohr die vom Datum her überraschend früh angesetzte Medienorientierung über die Ausgabe 2007. Für das Fasnachts-Comité ist das Drummeli ein permanentes Thema. Zwar soll die Grundidee nicht verändert werden, aber Änderungen und Verbesserungen kann und muss es geben. Dabei soll der finanzielle Aufwand möglichst gering und somit der Reingewinn möglichst hoch sein. Denn dieser kommt vollumfänglich in Form von Subventionen den Aktiven zu Gute. Daher können beim Drummeli auch nicht, wie bei anderen Vorfasnachts-Veranstaltungen, teure Stars und Texter eingekauft werden.

Was ist nun neu im 2007? Darüber orientierte Urs Weiss, Monstre-Verantwortlicher des Fasnachts-Comités. Da sich die Tische an den Seitenrändern trotz billigen Preisen praktisch nicht verkaufen liessen werden diese aufgehoben. Dort entstehen zwei Stehrampen, von wo aus die Aktiven zuschauen können. So ist die Sicht auf die Monstre-Bühne von allen Plätzen aus gewährleistet. Zudem wird auch der Service im Saal erleichtert. Dafür gibt es nur noch zwei Preiskategorien. Neu ist auch, dass der öffentliche Vorverkauf um rund eineinhalb Monate vorverlegt wurde. Er beginnt bereits am 21. November 2006 bei allen TicTec-Verkaufsstellen. Tramplakate mit dem Slogan «Em Bebbi sy Wiehnachtsgschängg: E Drummeli-Byljee» und «Em Bebbi sy greeschte Wunsch: E Drummeli-Byljee» sollen zusätzlich zum Kauf eines Tickets animieren.

Im Gegensatz zum letzten Jahr werden wieder zwei Comité-Schnitzelbängg auftreten – der sein 20-Jahr-Jubiläum feiernde «Peperoni» und die für ihre Melodien-Vielfalt bekannten «Gluggersegg». Dafür wurde die Zahl der Rahmenstücke von sieben auf sechs reduziert. Die Texte stammen zum Teil von einigen neuen Autoren. Regie führt wieder Franz Lindauer, assistiert von Doris Wacker und im musikalischen Bereich von Jean Hoffmann. Sabine Birrer und Niggi Reiniger ersetzen Jolanda Greber und Daniel Schärli, welche nicht mehr im Team sind. Wieder dabei sind Erika Giger (Bötschli), Adelheid Dörflinger (Strouppi), Silvia Adler, Cornelia Soliva, Walter Aeppli (Waeppi), René Quinche und Franz Baur. Treffpunkt während der Pausen und nach der Vorstellung sind die vom Restaurant «L’Escale» betriebene Bar im Foyer und die «Fasnächtler-Beiz» im Kleinen Festsaal.

Doch das Drummeli ist und bleibt die Leistungsschau der 38 Stammvereine, von welchen im Zweijahres-Rhythmus alternierend jeweils die Hälfte auftritt. 2007 sind dies Alti Glaibasler, Alti Richtig, Alti Stainlemer, Basler Dybli, Basler Rolli, Breo Clique, Glunggi, Gundeli, J.B.-Clique Santihans, Junteressli, Rhygwäggi, Rhyschnoogge, Sans Gêne, Schnooggekerzli, Schnurebegge, Spale-Clique, Spezi-Clique, Vereinigte Kleinbasler und Wettstai-Clique. Von diesen rund 1’000 Mitwirkenden können wieder grossartige, farbenprächtige Höhepunkte bezüglich Präsentation und Marschvorträgen erwartet werden – von klassischen Fasnachtsmärschen bis zu Neu-Kompositionen. «Ein Stammverein wird sogar als Hommage an George Gruntz im Jubeljahr seines 75. Geburtstages zusammen mit einer Big Band der Jazz-Schule Basel auftreten», verriet Wyss. Die Trommel- und Pfeiferschule wird von der Sans Gêne präsentiert. Zu einem besonderen Höhepunkt dürfte der Auftritt der Guggemuusig werden, ist es doch die «Schotte Clique 1947», wie von ihnen nicht anders zu erwarten mit einer Dudelsack-Formation.

Nicht weniger als sieben «Jubilare» werden am Drummeli 07 geehrt. Am Donnerstag die beiden Alten Garden Barbara und Sans Gêne (beide 25 Jahre), sowie die JG Sans Gêne (75 Jahre), weil sie die Drummelschuel bestreitet, dann am Freitag Dupf-Club (75 Jahre) und BMG (100 Jahre) und am Samstag Verschnuuffer und Wiehlmys (beide 50 Jahre).