In der Woche vor der Fasnacht, am 19. und 21. Februar findet das Museumskonzärtli 2007 unter dem Titel «Museums-Bar» in der Aula des Museums der Kulturen Basel statt. «Die intimste aller Vorfasnachts-Veranstaltunge verspricht dieses Jahr allerhand Süffiges aus der „Museums-Bar“ und garantiert Piccolo- und Trommelkunst der Spitzenklasse», so steht es in der Medieninformation, welche Basler Fasnacht Online gestern ins Haus flatterte. Der Konzerttitel «Museums-Bar» ist zutreffend, gelangen doch bekannte und auch neu zu entdeckende Kompositionen zur Aufführung, welche allesamt mit Tranksamen in Verbindung stehen, welche ja bekanntlich an den drey scheenschte Dääg bei Aktiven und Zuschauern auch eine Rolle spielen. Unter der Leitung von Noëmi Tran-Rediger treten acht Spitzenpfeiferinnen und zwei Spitzentambouren auf.
Bei der ersten Durchführung im Jahre 1970 galt das Museumskonzärtli als der Geheimtipp unter den langsam immer zahlreicher werdenden Vorfasnachts-Veranstaltungen. Doch das dann alle zwei Jahre stattfindende Bijou der fasnächtlichen Kammermusik wäre um ein Haar von der Bildfläche verschwunden. Zum Glück gelang es aber begeisterten und begeisternden jungen Kräften vor zwei Jahren den Anschluss an die grossen Erfolge wieder herzustellen.
Wie bei jedem Museumskonzärtli fliesst auch dieses Jahr der Reinerlös in ein Projekt, welches mit dem Museum der Kulturen Basel verbunden ist. So konnte der von Urs Ramseyer initiierte Aufbau der Mittelschule in Sidemen (Bali) dank der Anfangsunterstützung durch die Stiftung «Basel dankt Bali» inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden. Dieses Jahr geht das Geld an den Verein Tulukai der Waura-Indianer in Zentralbrasilien. Mit ihnen pflegt das Museum der Kulturen Basel seit 2003 eine enge Zusammenarbeit. Der Verein strebt die Dokumentation der lokalen Kultur sowie die Verhinderung des illegalen Holzeinschlags an.



