«Offiziells 07» und «Drummeli 07»: Von «Fingerfood» und nicht optimalem Vorverkauf

18. Januar 2007 | Von | Kategorie: Nachrichten

Über das Offizielle Brysdrummle und -pfyffe 2007 orientierte OK-Obmann Thommy Müller. Organisiert wird die 129. Auflage von den Stammgesellschaften Central Club Basel (CCB) und Die versoffene Deecht (DVD), unterstützt durch die Stammvereine Muggedätscher und die Schnurebegge. 694 Teilnehmer (- 154 gegenüber 2006) in 291 Einheiten (-34) haben sich für die Vorausscheidungen vom 1. und 2. Februar angemeldet. Da das Restaurant Schlüsselzunft zur Zeit geschlossen ist, mussten die Organisatoren einen neuen Standort suchen. Es ist das Restaurant zum Rebhaus im Kleinbasel.

Die Einzelausscheidungen finden am Donnerstag, 1. Februar im Hotel Rochat (Petersgraben 23) und im Kaisersaal (Spalenberg 12) wie folgt statt: Ab 18 Uhr Pfeifer Junge, anschliessend Pfeifer Alte. Ebenfalls ab 18 Uhr messen sich im Restaurant zum Rebhaus (Riehentorstrasse 11) und im Restaurant Safran Zunft (Gerbergasse 11) die Tambouren der Jungen und anschliessend der Alten.

Die Gruppenausscheidungen finden am Freitag, 2. Februar statt. Im Hotel Rochat und im Kaisersaal treten die Pfeifer-Gruppen der Jungen um 18 Uhr, die der Alten gegen 21 Uhr an. Ebenfalls um 18 Uhr messen sich im Restaurant zum Rebhaus und im Restaurant Safran Zunft die Tambouren-Gruppen der Jungen und gegen 21 Uhr jene der Alten. Die Gemischtkonkurrenzen finden ebenfalls am Freitag im Restaurant Safran Zunft statt. Die Jungen starten um 19.30 Uhr, die Alten gegen 22.45 Uhr.

Der Final findet am Samstag, 3. Februar im Grossen Festsaal der Messe Basel statt. Ab 13 Uhr erküren die Jungen ihre Sieger in den Einzel- und Gruppenkonkurrenzen. Um 19 Uhr beginnt der Kampf um die begehrten Königskronen bei den Alten. Wie letztes Jahr nehmen die Pfeifer- und Tambourenkönige der Jungen wieder am Abend bei den Alten teil. Die Preise für die Konkurrentinnen und Konkurrenten sind vom Montag, 22. Januar bis Mittwoch, 31. Januar 2007 bei Musik Hug AG, Freie Strasse 70 ausgestellt.

Neu in diesem Jahr ist, dass die Marschauslosung am Final nicht hinter, sondern auf der Bühne stattfindet. Die Kandidaten werden dort einen elektronischen Zufallsgenerator starten, welcher den Marsch anzeigt, der vorgetragen werden muss. Auch im Bereich Verpflegung gibt es Änderungen. Analog zur AVO-Session werden im Saal keine Getränke und Speisen mehr serviert. Dafür wurde das Angebot im Foyer mit verschiedenen «Fingefood»-Angeboten bereichert und erweitert.

Basler Fasnacht Online wird wie gewohnt mit einem ausführlichen Ranglisten-Service vom Anlass berichten.

Über die Höhepunkte am Drummeli 2007 orientierte das Comité schon am 16. November 2006. (siehe BFO-Vorschau). Leider musste nun Urs Weiss, Drummeli-Verantwortlicher beim Comité mitteilen, dass der Vorverkauf nicht so gut laufe wie erhofft. Speziell für die Vorstellungen am Sonntag, 11. 2. (Nachmittag und Abend), Montag, 12.2., Dienstag 13.2 und Mittwoch, 14. 2., sowie für Samstagnachmittag, 17. 2. sind noch Tickets zu haben. Ausserdem konnte er das Programm der Stammvereine bekanntgeben: Alti Glaibasler: Festival; Alti Richtig: Naarebaschi; Alti Stainlemer: Celebration (Drummelsolo); Basler Dybli: Brandenburger; Basler Rolli: Aux Armes Genève; Breo Clique: Unsquare Dance; Glunggi: Veegel; Gundeli: Dr Pinkuin (Pfyffersolo); J.B.-Clique Santihans: GloBâle; Junteressli: James Bond; Rhygwäggi: Dudelsagg; Rhyschnoogge: Auprès de ma blonde; Sans Gêne: Liberty Bell; Schnooggekerzli: Irländer; Schnurebegge: Brite 79; Spale-Clique: Ohremiggeli; Spezi Clique: d Biggelhuube (neu); Vereinigte Kleinbasler: Dr Gugger; Wettstai-Clique: Let’s go. Die Trommel- und Pfeiferschule Sans Gêne Strizzi intoniert «Peter und der Wolf», ein musikalisches Märchen von Sergej Prokofieff (1891 – 1953), für Piccolo umgeschrieben von Cornelius Buser. Die Schotte Glygge schränzen «The Highland Cathedral» und «Way to your heart».

«Wir sind immer bestrebt, gute Rahmenstücke auf die Bühne zu bringen. Trotzdem bezogen wir in den letzten Jahren mehr „Prügel“ als Lob», so Weiss. Doch hofft er, dass die Kritik dieses Jahr besser ausfallen wird. Der «Prolog» befasst sich in Versform mit diversen Ereignissen aus dem Jahr 2006. Es folgen «ein Stück in Prosa» über bauliche Aktivitäten in Basel, «ein Solostück» in Versform über die Frustration eines Regio-Baslers, «ein Mehrpersonen-Rap» über das Polarium, «Dr 13. Mai», ein Musikstück über die Ereignisse im St. Jakobpark und der «Epilog» in Versform, der Traditionell auf die Plakette weist.