«Mir beeben anderscht…!»

16. Februar 2007 | Von | Kategorie: Nachrichten

Gestern lud das «Comité 2000» zur Medieninformation. Orientiert wurde durch Präsident Karl Schweizer aber glücklicherweise nicht, wie in der Einladung stand, über «die bevorstehende Fasnacht 2006», sondern über Aktivitäten an der Vorfasnacht und der Fasnacht 2007. «Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle und humorvolle Ergänzung im Sinne der möglichst ungezwungenen Fasnacht ohne Routenzwang und Auftrittsrückvergütung», so Schweizer. «Unsere Mitglieder lieben den unbeschwerten Fasnachtshumor und die teilweise sensible Ironie, die mit Sujets und Pointen zum Ausdruck gebracht wird».

Zwei nach innen geknickte Münstertürme auf der Blaggedde und den Plakaten welche anzeigen, in welchen Lokalen die Schnitzelbängg singen versinnbildlichen das Sujet des Comités 2000 «Mir beeben anderscht…!».

Sowohl Morgestraich als auch der Nachmittag werden von den Mitgliedern individuell gestaltet. Um 15.30 Uhr öffnet die Negro Rhygass ihre Festbaiz auf dem Barfi. Von 16.15 bis 17.45 Uhr findet im Fonduestübli des Restaurant Kunsthalle eine öffentliche Schnitzelbangg-Vernissage statt. Am Abend treten die Bängg in Baizen nach freier Routenwahl auf. Am Dienstagnachmittag ist Deschönee Dansant der Gugge 46 im Casino (Saal), der Bangg d Muulwiirf tritt am Felix Platter Spital-Drummeli auf, sowie der Striggede-Kinderumzug mit dem Sujet «Mir bohre numme in dr Nase…!». Abends Striggede-Fest «Mir bohren und mir beeben anderscht…!», Teilnahme am Gugge-Konzert, Gugge-46 Ball im Hotel Drei Könige, Schnitzel-Banggüberfälle in diversen Cliquenkellern bis in die frühen Morgenstunden. Am Mittwoch erneut Schnitzelbängg in Restaurants und Schnitzel-Banggüberfälle.

Von der Qualität einzelner Bängg konnte man sich schon in der Vorfasnacht ein Bild machen. So im Mimösli (d Joggeli, Bangg-Ghaimnis), am Pfyfferli (d Striggede, die Verschiffte) und im Ridicule (d Muulwiirf, die Aabrennte, d Gwäägi). Während die Verschiffte nur im Pfyfferli auftreten, kommen an der Fasnacht d Straifer dazu. Alle Formationen werden auf einer CD zu hören sein. Diese ist nach der Fasnacht für 25 Franken im Fachhandel erhältlich. Auch auf der «hauseigenen» Homepage Comité 2000 kann man diese abrufen.

Zielsetzung für die nächsten Jahre ist, ein bis drei gute Bängg aufzunehmen. Entscheidend dafür sind Talent und Kollegialität. Denn qualitatives, nicht quantitatives Wachstum wird angestrebt. So wurden im Herbst auch zwei Schnitzelbangg-Seminare durchgeführt, und die Impulse, welche vom Schnaabelbryys ausgehen, werden sehr begrüsst.