Top Secret leistet wertvollen Support

10. Mai 2015 | Von | Kategorie: Top-Thema, Nachrichten

Am vergangen Samstag Nachmittag führte das Top Secret Drum Corps in ihrem Übungslokal einen Work-Shop für angehende Militärtambouren durch. Damit sich die jungen, talentierten Basler Tambouren für die anspruchsvolle Prüfung bestmöglichst vorbereiten können, wurden den Interessierten während 4 Stunden das Rüstzeug für einen erfolgreichen Eintrittstest nahe gebracht.

Ein guter Basler Cliquentambour macht noch keinen Militärtambour, weiss Philipp Meyer vom Top Secret Drum Corps, den 12 anwesenden Jungtrommler eingangs zu vermitteln. Philipp Meyer ist selber im Schweizerischen Militärspiel und er kennt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Prüfung. Ziel dieses Workshops ist es also die Aspiranten so gut als möglich auf diese Fachprüfung vorzubereiten. Vorbereitung ist die halbe Miete, wie Meyer klar betont.

Die Prüfung für das Schweizerische Militärspiel kann nur einmal abgelegt werden. Wer nicht besteht, erhält keine zweite Chance. In einem Kalenderjahr werden gesamthaft lediglich 33 Tambouren für die beiden Rekrutenschulen zugelassen. Dem entsprechend hoch sind die Anforderungen.

In dieser Form findet diese Veranstaltung zum ersten Mal in Basel statt und war für die Teilnehmer kostenlos. Auf Grund der guten Resonanz ist eine weitere Durchführung im kommenden Jahr bereits geplant.

In der ersten Stunde des Work-Shops erhielten die jungen Männer eine umfangreiche Einführung in die Theorieprüfung. Im Anschluss daran ging man auf die Theorie der Plattens ein. Die Interpretation der Noten und das richtige Umsetzen des geforderten Rhythmus, der Betonungen und der Tempis sind hierbei zentral.

Nach diesem ersten natürlich sehr theoretischen Teil, durften die Teilnehmer nun ihr Arbeitsgerät in die Finger nehmen und die vorgängig erklärten Patterns in die Tat umsetzen. Hierfür wurden 3 Gruppen gebildet. Nun kamen zwei weitere Mitglieder des Top Secret Drum Cops zum Einsatz. Marc Sprunger und Lukas Hirt, welche ebenfalls beide Militärtambouren im Grade eines Wachtmeisters sind und daher ebenfalls wissen, von was die Rede ist, übernahmen je eine Gruppe und übten mit den Aspiranten die verschiedenen Streiche und Partituren.

Nach eine Pause erfolgte die theoretische Einführung in das Blattlesen. Im Anschluss daran, wiederum in Gruppen unterteilt, übte man während gut einer Stunde das Blattlesen (Baslermarsch), das Blattlesen (Komposition) und das Lernen einer Komposition.

Der Abschluss dieses ersten Workshops bildete dann das Vortrommeln.

Die Fachprüfung ist in vier verschiedene Teile gegliedert und wird je nach Gewichtung der Schlussbewertung zugeordnet.

  • Vortragen eines Baslermarsches und einer Komposition (min. Klasse 3)              40%
  • Vortragen von Blattleseübungen mit 30 minütiger Vorbereitunzeit                        30%
  • Vortragen von Grundlagen aus den Grundlagenblättern                                           20%
  • 15 minütige Theorieprüfung                                                                                             10%

Mit diesem Workshop als Grundlage und der notwendigen, konsequenten Vorbereitung auf die Fachprüfung durch die Aspiranten, dürfte die Stadt Basel in nächster Zukunft sicherlich stolz auf weitere Tambouren im Schweizerischen Militärspiel blicken.
Das Engagement und der Support des Top Secret Drum Corps ist hierbei vorbildlich.