Bei der Nachricht, dass die Basler nach 500 Jahren den Luzernern noch einmal den Fritschi entführen wollen, winkten wir ab. Die Randnotiz alsdann, dass ein Basler Fernseh-Sternchen den Übervater aller Lozärner Blechorchestraner in die Rheinstadt locken sollte, vermochte auch in der «närrischen» Zeit bei uns einfach kein müdes Lächeln zeitigen. «Basel Tourismus behüte», hätten wir da wohl ausgerufen, hätte es uns nur im leistesten berührt. Als dann das hiesige Funggekino uns die akribischen Vorbereitungen ihres Starlets näher brachte (jaja, die Queen Victoria lebte wohl vor ziemlich genau 500 Jahren . . .), zappten wir friedlich weiter. Und als selbiges am Wochenende zeigte, wie der Eiszapfen unter den Basler Lautsprecherinnen auf dem Lozärner Brücklein eckig mit dem Hintern wackelte, gönnten wir uns einen frühen Fernseh-Feierabend. Für einmal nicht «Uff Widerseeee», sondern ganz einfach: «Guet Nacht» . . .



