«Es wäre so schön.» Ein schönes Sujet, das wir zufällig beim Spazierengehen auf einem Schild erspähten, welches aus einem Verschlag herausragte, in dem ein Fasnachtswagen gestaltet wird. Was wäre so schön? Das wissen wir nicht. Es ist eine Formulierung, die alles offen lässt und gleichzeitig zum (kritisch) Nachdenken und Wünschen einlädt – ob ganz persönlich, kommunal, regional, national oder international. Es wäre so schön, wenn R. gesund würde, die Stadt Visionen umsetzt, der Kanton nicht mehr raucht, die Schweiz der Krise trotzt und die Welt Frieden findet. Eines ist aber schön und braucht keinen Konjunktiv und kein Wenn und Aber: die Fasnacht. Es heisst ja «die drey scheene, ja scheenschte Dääg» und «ai du scheene Schnitzelbangg».



