Zum Dessert gibt's noch ein paar Knaller

4. März 2009 | Von | Kategorie: Nachrichten

Die Schnitzelbänggler haben ihre Fasnachtspflicht getan. Manch einer davon hat wohl bereits zur Kür gewechselt.

Versprochen ist versprochen: Hier folgt also das grosse Finale mit jenem Teil der Bänggler-Champions-League, der uns nicht nur zu Ohren gekommen ist, sondern auch das Publikum im Restaurant Aeschenplatz begeistert hat. Um allfälligen Vermutungen in Bängglerkreisen vorzubeugen: Sie waren einfach überzeugender als ihre Konkurrenz. Die Gründe dafür erläutert an anderer Stelle in dieser bz der Waggis.

Nun aber los von Britannien mit den Gardischte (Comité), die aus dem königlichen Nähkästchen plaudern.

Der Charly maint ze synere «Mum»:
«s wär langsam Zyt, I mean,
du muesch mi jetz an d Sunne loo
und zwor als King, my Queen!»
«No», sait d Königsmamme,
«liebe Charly, bisch e Glatte,
aber mit dääne groose Ohre
stohsch e Läbe lang im Schatte!»

Der Spitzbueb (Comité) und sein Helgen-drehender Kumpel nehmen einen dauermotzenden Kleinbasler Promi aufs Korn.

Aigentlig käämt jetz e sauglatte Värs.
Ain iber Intoleranti wär’s.
No lache dr am Schluss no z lut o jeh;
und denn reglamiert dr Roger Thiriet.

Dr Haider und dr Mörgeli
hänn bim Autifahre Sörgeli.
Als Vortail kasch bim Haider orte:
Är isch es bitzli ruehiger worde.

…reimt er frech weiter. Gleich wie sein akademisch gebildeter Bängglerkollege Doggter FMH, der ein heikles Thema so variiert:

Wills em Busch im Hirni spinnt,
bikunnt är therapeutisch
e Halbschueh an Grind.
Im Nef hättsch prophylaktisch miesse
e Militärschueh an Hoselade schiesse.

Kommentar:
Dr Ueli Muurer het Angscht, i ka’s euch sage,
s ganz VBS muess Fingge traage.

Gefallen haben auch d Buschdrummle (Comité), die wie ein ägyptischer Geburtstagszug eingezogen sind und passend etwa den zum Besten gaben:

Mit Zugerbroot und mit der Paitsche
so duet dä Staibrück wietig gaitsche.
Är waiss doch, ass an de Oase
nur Schoof, Kameel und Esel graase!

Die Verlengerig vom 8er bis no Weil
unterstütze mir
und findes schampar geil
Das isch e Glanzidee
und bringt fir uns ai Gnuss:
Esoo sin d Schwoobe zoobe
gschwinder wiider duss!

So d Gasladärne (Comité). Und allen, die ein schlechtes Namensgedächtnis haben, sei als Trost dieser Lang-Vers der freischaffenden Schörloggs gewidmet:

Der Dingsdo, mit sym Schloss
z Graubünde hinde,
mit Döchtere in Ems und Munggestai,
dr Bescht vo dr Bartey
– no sym Empfinde –
‘s liggt mer uff dr Zunge,
s isch dr … nai!
Dr Dings doo –
jo dr Dings vom Albisgüetli,
dr Erzfründ
vo dr Evi Widmer-Schlumpf;
dr Brueder vo dämm
Hallau-Pfaffeüetli
dr Dings, zieht alles
linggs vo ihm in Sumpf.
Uss de Auge, uss em Sinn,
kumm löön mer das Gestocher.
Liebs Publikum, wie haisst dä no,
dä Christian? Guschtav..?

Der Pierrot (Comité) hat zum kläglichen politischen Ende jenes Dings und dann noch quasi in eigener Sache gereimt:

Dr Sämi Schmid nimmt si Huet.
Dr Ueli Muurer syg au nit guet.
Är isch am Schluss no fiirig bliibe,
aber d Hauptsach: es sin wiider Siibe.

Wo ni ghört ha,
dr Bund kauft Altlaschte zrugg
han ych mer gsait,
kumm gibt dir e Rugg
was e Grossbangg ka, kasch doch au
sythär läb y gligglig ohni Frau.

«Und yynestäche, ummeschloo, duurezieh und aabeloo», singt Karlis Spötterchor. Seinem Arbeitgeber hat die jubilierende Striggede diesen Vers gewidmet:

Bi uns het d UBS
sich mit däm TUT-Grab profiliert.
Und sich im Glanz vo Gold
mit alte Gnöche präsentiert!
Und jetze zwai Joor speeter
sait der Kurer: «s isch eso:
Die Schuldschyn-Pyramide do
kunnt nur vom Fluech vom Pharao.

Zum Schluss: Ein paar Bänggler haben selbstverständlich auch mit einem neuen Vers auf das neue UBS-«Übel» Gübel reagiert. Den Schlusskommentar überlassen wir den Paparazzi (Comité)

Bivoor mir heeflig Adie saage,
filled Däsche, Gugge, Maage,
mit Trüffel, Kaviar, Laggs und Wyy,
mir laade eych nadirlig yy.
Dängged au an d Schwiigermuetter,
s git bym Haimgoo Drachefuetter.
Kai Brobleem, dir wärdets gseh:
dr Rächnig goht an d IWB.