Bereits zum achten Mal begrüsste der Bänggler Peperoni mit einem pointenreichen Prolog die Gästeschar, im bis auf den letzten Platz besetzten, Basler Keller. Bevor die Service Brigade vom Hotel Basel den ersten Gang auftragen konnte, erhielt man das «Läggerli» serviert, wundervoll gepfiffen von der Gruppe Trou Bâloise.
Danach folgten Schlag auf Schlag kulinarische und fasnächtliche Höhepunkte. Das Team von Esther Brühwiler verwöhnte die über hundert Anwesenden auf charmante und zuvorkommende Weise. Ein Gala Dinner bestehend aus sechs Gängen, das in jeder Beziehung höchstes Lob verdient.
Fasnächtlich umrahmten die drei Comité Schnitzelbänke d’Schnabelwetzer, dr Fäärimaa und natürlich der gastgebende Peperoni den Vorfasnachts Abend. Diese drei Spitzenbängge liessen erahnen was uns am kommenden Montag und Mittwoch Abend so alles erwarten wird. Pointen über Pointen die das Publikum zu echten Begeisterungsstürmen hinreisen liessen. Dazwischen traten die beiden Tambouren «d Neandertaler» mit dem Marsch «d Faschtewaaie» und die fünfköpfige Pfeiffergruppe mit dem selten zu hörenden Brunnenmarsch auf. Doch auch die Guggenmusik Freunde kamen auf ihre Rechnung als das «Gugge Schyssdräggzigli» aufkreuzte. Die in Affenkostümen auftretende Band begeisterte mit ihrem New Orleans Stil die Leute und erhielten lang anhaltenden Applaus.
Zur grossen Überraschung bekam man verschiedene Sportsgrössen wie den Fussballer Hakan Yakin den ehemaligen FCB Trainer Christian Gross, den Sportreporter vom Schweizer Fernsehen Matthias Hüppi wie auch mein Kollege von Fasnacht Online André Auderset präsentiert. Dies natürlich nur stimmlich und zwar vom weit herum bekannten David Bröckelmann. Durch seine perfekten Imitationen hatte der Entertainer sehr schnell die Gästeschar in seinen Bann gezogen.
Den Abschluss bildete der Epilog von Peperoni sowie der Wettsteinmarsch vorgetragen von den fünf Pfeiffern und den beiden Tambouren. Der Abend war durch und durch «E rundi Sach» und alle Akteure aus der Fasnachtsszene wie auch der Gastronomie verdienen grösstes Lob. Natürlich gebührt dem unermüdlichen Organisator …………, Peperoni (wie heisst er eigentlich richtig – natürlich bleibt er fasnächtlich anonym wie es sich gehört) ein Riesen Danggerscheen, denn wiederum hat er mit viel Herzblut die «Stuubede» Ausgabe 2010 auf die Beine gestellt und uns geholfen, die letzten paar langen Stunden vor dem Morgenstreich zu verkürzen.



