9 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

13. Februar 2010 | Von | Kategorie: Nachrichten

Marschübung II: Mamme, Babbe, Mamme, Babbe, Batafla, Bataflafla, Schlepp, Ändstraich, Coup de charge – sie alle haben die kleinen Tambouren bis zum Geht-nicht-mehr auf dem Böggli geübt, so lange, bis das Ganze sich wie Trommeln anhörte. Die Pfeiferinnen übten sich erst im Notenlesen, haben die Tonleiter tausende Male runter und raufgespielt, dann folgte das Einüben von Griffwechseln und Intonieren von Bindungen, sie haben Melodien Stück für Stück eingeübt, bis ein Marsch draus geworden ist. Doch jetzt kommt das pièce de résistance: All das Geübte soll sprichwörtlich in Marsch gesetzt werden. Für die Fasnachtsnovizinnen und -novizen sind Marschübungen angesagt. Warum aber, hol’s dr Guugger, sind nebst den Jungen Garden auch Stammcliquen, und vor allem Guggemuusigen, von der grössten bis zu unzähligen «Amöben»-Guggen, die nach den Lämpe im Vorjahr entstanden sind, in den Langen Erlen unterwegs? Letztere schleppen oft harassenweise flüssigen Proviant mit. Aha, das ist es wohl – vielleicht üben sie ja, wie man und frau am Bummelsonntag abends mit xy Promille im Blut noch aufrecht die Freie Strasse herunter marschieren kann…