Aus dem Büchergestell gefischt (IIIb):
Fimftens gseht me uff de Stroosse
Noh de Zwelfe Gribbli stoh,
Manne, Bursche, Fasnachtsbrieder,
Wo hald noonig haim wänn goh!
Hitzig wird vom Zug verhandlet;
«Was du saisch, das isch e – Käs. . .»
Dispidieri? Fasnachtszaiche –
s Härz wird aim fascht sähnsuchtswaich. . .Säxtens. . . wabba: Iberflissig,
Ass y uffzell – alles zaigt,
Ass sich mählig dr Kaländer
Unserer Fasnacht neechernaigt!
Drummle, Pfyffe, Haimligkaite –
s Härz wird aim fascht sähnsuchtswaich. . .
s losst e Syfzger – und dä luttet:
Wärs doch ändlig – Morgestraich!
«Vorfasnacht» (3/3) von Rudolph Bolo Maeglin (1898-1973) aus «Unvergessene Basler Dichter 3», GS-Verlag.



