7 Mool schloofe…. bis zem Morgestraich

27. Februar 2006 | Von | Kategorie: Nachrichten

Aus dem Büchergestell gefischt (IIIb):

Fimftens gseht me uff de Stroosse

Noh de Zwelfe Gribbli stoh,

Manne, Bursche, Fasnachtsbrieder,

Wo hald noonig haim wänn goh!

Hitzig wird vom Zug verhandlet;

«Was du saisch, das isch e – Käs. . .»

Dispidieri? Fasnachtszaiche –

s Härz wird aim fascht sähnsuchtswaich. . .

Säxtens. . . wabba: Iberflissig,

Ass y uffzell – alles zaigt,

Ass sich mählig dr Kaländer

Unserer Fasnacht neechernaigt!

Drummle, Pfyffe, Haimligkaite –

s Härz wird aim fascht sähnsuchtswaich. . .

s losst e Syfzger – und dä luttet:

Wärs doch ändlig – Morgestraich!

«Vorfasnacht» (3/3) von Rudolph Bolo Maeglin (1898-1973) aus «Unvergessene Basler Dichter 3», GS-Verlag.