Die wohl bekannteste unter den klassischen Basler Fasnachtsfiguren ist der Waggis. Ihn gibt es in unzähligen (farblichen) Variationen, als original gilt: Blaue Bauernbluse mit grossem weissem, gestärktem Kragen, ein um den Hals geschlungenes Bauernnastuch, weisse Hosen, rot geringelte weisse Socken, Holzschuhe, weisse Handschuhe, eine Larve mit grosser Nase, als Kopfbedeckung eine Perücke (auch mit Strohhut) oder eine weisse Zipfelkappe. Nicht restlos geklärt ist, woher der Name stammt. Er soll von den Wasgauern abgeleitet sein, den Bewohnern der Vogesen im Elsass, lautet eine Theorie. Eine andere besagt, dass Wort Waggis stamme von «Vagus» ab, einer ehemals gerichtlichen Bezeichnung für Landstreicher. Von «Vagus» soll der elsässische Ausdruck «Wackebum» (Vagabundus) abstammen; im Niederelsass sei daraus «Waggebum» geworden, im Oberelsass, das uns am nächsten ist, eben der «Waggis».



