5 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

17. Februar 2010 | Von | Kategorie: Nachrichten

Das Raunen war gross in der Basler Fasnachtswelt, als sich am 29. Juli 2005, 20.05 Uhr, 19 aktive Tambouren und Pfeifer von den «Vereinigti Kleinbasler VKB», notabene der ältesten Basler Stammclique, lossagten und die Gruppierung «1884 Fasnachtsgesellschaft» ins Leben riefen. Den Namen wählten sie in Anlehnung ans Gründungsjahr der VKB und als Logo die rechte, zum Schwur erhobene Hand. Diese Hand fand sich auf der Jubiläumslaterne 1984 (100 Jahre VKB) mit dem Wahlspruch: «Mir schwööre, alles ischt uns liiber, als in unsrer Clique Wyyber!» Die Mitglieder der «1884 Fasnachtsgesellschaft» wollen also, im Gegensatz zur VKB, auch weiterhin auf «Weiber» in ihren Reihen verzichten. Doch wie gehts den wackeren Mannen heute? Ein Blick auf die Homepage hilft nicht weiter. Der letzte Termineintrag stammt vom 22. März 2009 (Fasnachtsbummel) und unter «Aggdivideete» findet man nur: «…sinn blaant und in Vorberaitig…» Wenn sie schon nicht Manns genug, die Homepage zu unterhalten, könnten sie bei den «Basler Amazone» Rat holen. Das sind zwar keine Pfeiferprimadonnen oder Trommelhündinnen, sondern eine Gugge – aber sie haben immerhin eine ordentlich gestaltete Homepage…