4 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

6. März 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Gelegentlich wäre es an der Zeit, die Auslage, die schon seit geraumer Zeit die gesamte gute Stube einnimmt, genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn am Wochenende kommen Sie – wegen des Lampenapéros, der letzten Fasnachtssitzung oder der Wagen-Vernissage – kaum mehr dazu.
Auch wenn am Bahnhof am Sonntag bis 22 Uhr noch so einiges zu finden ist (Batterien fürs Kopfladärnli!), alles werden Sie dort nicht mehr erhalten. Vor allem, wenn es sich dabei um so wichtige Kleinigkeiten wie einen Fellmutz (wer sowas mag. . .), Ersatzschleegel oder um weisse Majoren-Händschli handelt.

Deshalb betätigen wir uns erst einmal sportlich: Stehen Sie nun aus ihrem Sessel auf, von dem aus Sie das ganze Puff lässig begutachtet haben. Sie sollten jetzt einen Einkaufszettel und einen gespitzten Bleistift zur Hand nehmen. Suchen Sie dann zuerst alles (alles!!!) zusammen, was zu Ihrem Instrument (Bandalier, beide Schleegel. . .) gehört und stellen Sie es neben die Eingangstüre. Dort bleibt es bis am Montagmorgen!

Jetzt nehmen Sie die Larven, drei bis fünf an der Zahl, und legen Sie diese in einem Abstand von mindestens einem Meter – möglichst entsprechend der Tageszeit an der Sie diese brauchen – auseinander. Dazu drapieren Sie das entsprechende Gosdym über einen Stuhl oder hängen Sie es an einen Mantelständer (wenn Sie so viele haben). Vergessen Sie nicht alle nötigen Accessoires (Schuhe?!) dazuzulegen. Notieren Sie auf ihrem Zettel, was Ihnen noch fehlt und gehen Sie dann ohne Umschweife in den nächsten Laden.
Zuvor jedoch, wenn Sie ganz sicher sind, dass wirklich alles da ist, schliessen die Stubentüre zweimal ab, damit während der noch verbleibenden Stunden auch wirklich alles an seinem Ort bleibt. Und den Schlüssel hängen Sie sich am besten um den Hals, damit Sie ihn nicht noch verlegen!