«Noo däne scheene Fasnachtsdääg, mache mir in Zeedelpflääg»: Mit diesen, nicht ganz lupenrein gereimten, Zeilen informieren rührige Initianten über die «erste Zeedellääsete». Weil die Zeedel ja erst an der Fasnacht dem Publikum am Strassenrand verteilt werden, handelt es sich bei der Lääsete um eine Nachfasnachtsveranstaltung, die am 4. März, von 17 bis 19 Uhr im Refektorium des Museum Kleines Klingental über die Bühne geht. «Rosinen» von Zeedeln werden von Edith Schweizer-Völker, Heidi Dederding, Beat Trachsler und Niggi Schoellkopf serviert. Das Quartett möchte so die aktiven und passiven Fasnächtler nicht nur zum Zeedellääse ermuntern, sondern generell dazu, der Zeedelkunst vermehrt die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Die Absicht ist löblich, allein mir fehlt der Glaube…



