In nicht weniger als fünf Schaufenstern der Manor in Kleinbasel werden «Einheiten» der Basler Fasnacht vorgestellt. Allerdings ist diese Präsentation nicht eine solch «rundi Sach», wie die diesjährige Plakette. So lässt das Konzept Fragen offen. Es werden Jubilare vorgestellt, die ihr Jubiläum schon hinter sich haben (Stammclique VKB, die im letzten Jahr 125 Jahre alt geworden ist, Guggemuusig Schränz-Gritte, die heuer 60 Jahre feiert); warum es die Hunne ins Schaufenster geschafft haben, bleibt schleierhaft; vermisst wird eine Wagen-Clique; die Bängg schliesslich sind durch eine ganz besondere Gruppe vertreten: «…man wird durch den grellen Refrain der Striggede tyrannisiert», meinte unlängst ein leidenschaftlicher Tambour und Radio-Chefredaktor zu mir. In grossen Lettern heissts zum Verse strickenden Wollknäuel-Quartett: «D StriggedeSchnizelbängg». Henaiaberau… D Striggede ist ein Bank und nicht mehrere, und unverzeihlich ist der grobe sprachliche Schnizer. Offenbar sind des (Basel-)Dytsch nicht mächtige Deckoratöre oder Fitrinen-Gestalter am Werk gewesen…



