Seit einigen Jahren verkürzt die bz die kurze eher «schloof»lose
Zeit zwischen Jahresanfang und Morgestraich mit dieser Kolumne. Deshalb wird
es höchste Zeit, einmal zu fragen, was dieses «schloofe» eigentlich
bedeutet. Wir greifen also zum Lexikon (net-lexikon.de) und lesen dort:
«Schlaf ist ein Zustand der Ruhe eines Tieres oder des Menschen. Dabei
unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustands. So senkt
sich der Puls, die Atemfrequenz, der Blutdruck, es verändert sich die
Gehirnaktivität. Ausserdem werden im Schlaf oft motorische und sensorische
Nerven zumindest für die höheren Hirnfunktionen blockiert, sodass der
Schlafende sich im Schlaf kaum bewegen und kaum etwas empfangen kann. (. .
.) Der erwachsene Mensch schläft etwa 7-8 Stunden täglich. Ein Säugling von
unter 2 Jahren jedoch bis zu 16 Stunden. Auch im Alter nimmt unser
Schlafbedürfnis ab, sodass ältere Menschen nur noch 6-7 Stunden Schlaf
benötigen. Der Schlaf wird durch ein Hormon eingeleitet, welches am Anfang
des Schlafs ausgeschüttet wird. (. . .) Der Schlaf ist in Phasen eingeteilt.
Kurz nach dem Einschlafen kommt die REM-Phase, danach die theta-Phase,
anschliessend die delta-Phase. Diese endet in einer theta-Phase und diese
wieder in einer REM-Phase. Nach einem vollendeten Zyklus, der etwa neunzig
Minuten dauert, wacht der Schlafende entweder auf oder startet einen neuen
Zyklus.»



