«Vor der Fastenzeit noch einmal ausgiebig den Sinnesfreuden frönen
ist das traditionelle Ziel der Fasnacht», schreibt die Schweizerische
Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA). Im närrischen
Treiben würden viele Jugendliche und Erwachsene gerne und reichlich Alkohol
trinken, um ausgelassener und ungehemmter zu sein – damit gingen sie jedoch
Risiken ein. Übermässiger Alkoholkonsum könne zu Alkoholvergiftungen führen,
erhöhe das Risiko für Verkehrsunfälle, für Gewalttätigkeiten und auch für
ungeschützten Geschlechtsverkehr, warnt die SFA.
Sie empfiehlt deshalb, die Fasnacht bewusst zu geniessen und auf
übermässigen Alkoholkonsum zu verzichten. Die SFA hat auch gleich ein paar
Tipps auf Lager: «Sich nicht vom Trinktempo anderer anstecken lassen. Das
Glas zuerst leer trinken, bevor man sich nachschenken lässt. Langsam trinken
und zwischendurch alkoholfreie Getränke zu sich nehmen. Nur diese», so die
Fachstelle, «eignen sich übrigens als Durstlöscher. Alkohol entzieht dem
Körper Flüssigkeit.» Auf dass man «sich nicht zum Narren machen lasse».



