Wieso muss man eigentlich eine Fasnachtsplakette kaufen, die kupfrige zu
sieben, die silbrige zu 14, die goldige zu 45 und das Bijou zu 100 Franken?
Früher gab es dafür nur einen Grund, heute aber gibt es deren zwei.
Erstens: Ohne Plakettenverkauf gibt es keine Fasnacht. Die «Blaggedde» ist
sozusagen der (halbwegs) freiwillige Eintritt an den Cortège, das
Guggenkonzert und zum Gässle. Ein vergleichsweise kostengünstiges Billett
für die grossartige dreitägige Show in der Innenstadt. Mit diesem Beitrag
wird die Organisation der Fasnacht bezahlt. Zudem trägt man einen Teil an
die fantastischen Kostüme, Larven, Laternen, Requisiten und Wagen bei. Auch
die Mimösli und Dääfeli (und auch die Räppli), die einem die Waggis schenken
und um die sich die meisten am Strassenrand balgen, werden teilweise davon
finanziert.
Und der zweite Grund, sich das «Bläächli» ans Revers zu hängen: Am
Offiziellen Tag der Muba, der dieses Jahr gleich auf den Freitag nach der
Fasnacht fällt, hat man freien Eintritt in die Messehallen.
Weitere Informationen:
alle Artikel der bz-Serie in der Übersicht



