Nur ein ganz kleiner Bruchteil der Fasnächtler wird in seinem Leben ans MEO eingeladen. Wer am MEO dabei sein darf, hat quasi höhere Weihen erlangt. Das Zauberwort MEO bedeutet «Mähli vo de-n-Ehemoolige-n-Obmänner» (oder Obfraue).
Peter Gengenbach von der Alti Richtig, den in der Fasnachtsszene alle nur Gänge nennen, hatte seinerzeit die Idee, und zusammen mit Werner Hagen vom Barbara-Club und Peter Hug von der Spale-Clique setzte er sie um. Mit 32 Teilnahmeberechtigten wurde am 2. Februar 1979 im Barbara-Keller das erste Essen abgehalten, heute Abend, wenn das 25. MEO stattfindet, sind 127 «Mitässer» eingeladen.
Die Berechtigung erlangt man als Alt-Obmann einer Stamm-Clique oder einer Alten Garde. Die Satzungen besagen, dass man das Amt mindestens sieben Jahre und mit Erfolg versehen haben muss. (Es soll Obmänner geben, die um jeden Preis mindestens sieben Jahre auf ihrem Sessel ausharren…) Ein solcher Alt-Obmann muss zudem freiwillig zurückgetreten und nicht etwa abgesägt worden sein, und die Clique muss einen einwandfreien Ruf geniessen und immer noch bestehen. Die Durchführung des MEO obliegt dem «Conclave», dem dreiköpfigen «Ausschuss», dem Gänge seit der Gründung noch immer als Primus inter Pares angehört. E Guete!



