24 Mool schloofe . . . bis zem Morgestraich

21. Januar 2005 | Von | Kategorie: Nachrichten

Mittlerweile, so scheint es uns jedenfalls, gehört es offenbar zum guten
Ton, sich selbst in unserer kleinen Fasnachtsrubrik wiederzufinden. Und man
lässt nichts unversucht, sich uns anzupreisen. «S isch allewyl kurlig, was
dä Redaggter doo alles z schryybe waiss», biedert sich ein eifriger Bänggler
an, der übersehen hat, dass es jeweils mehrere Urheber und -innen unseres
fröhlichen Schabernacks gibt. Doch damit nicht genug. Der Mann versucht sich
auf Kosten von Kollegen beliebt zu machen: «Ass dr Pfaarer vo Häsige und dr
KällerBangg als roote Faade aaneheebe ka, dunggt mi vo dr Idee här glunge!»
Nur um uns dann auf schelmische Weise auf seinen eigenen Jubelanlass
aufmerksam zu machen.

Nun, seis ihm gegönnt, wir berichten also: «Will mir, die wilde freye
Antiquierte, es 20-Joohr-Jubileeum hän, hämr e baar andery wildy (oder
ehemols wildy) Schnitzelbängg zum „Yysinge“ yyglade. Mr gniesse zämme es
Jubeljoohr im Gärbergässli 42» (Originalschreibweise!) steht zu selbigem
Treffen auf Frau Fasnachts Internet-Heimat (www.fasnacht.ch). «Au wenn dr
Aaloss aigetlig e gschlosseny Gsellschaft aaspräche tuet, hets villicht no
es aint oder ander Plätzli frey.» Der Anlass, am Laternensonntag notabene,
beginnt um 20.15 Uhr.

Ob die Antiquierte jedoch tatsächlich mehr Stühle aufstellen müssen, ist
ungewiss. Zwischen Laterneneinpfeifen und Morgestraich haben die meisten von
uns nämlich noch einiges zu tun oder ­ im besten Falle ­ können sie «no ai
Mool schloofe». . .

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