23 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

15. Februar 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Nun unterhält also auch seit dem Wochenende die Kleinbasler Vorfasnachts-Veranstaltung im Volkshaus, die ihren 28. Jahrgang erlebt, aufs
Beste ihre Gäste: das Charivari. Seit bald drei Jahrzehnten gelingt es den Machern immer wieder ­ von wenigen Ausnahmen abgesehen ­ den anderen
Vorfasnachts-Veranstaltern vor Augen zu führen, dass Stillstand Rückschritt bedeuten würde.

Mit «Dr lang Heimwäg, en Odysee dur s Glaibasel» zeigt das Charivari-Team wie gewohnt (konzeptionellen) Mut und ist für Überraschungen gut.

So kam auch der Beschluss überraschend, das «Glaibasler» aus dem Namen des
Charivari zu streichen. Wie überraschend offenbar für die Charivarianer selbst, sieht man im Programmheft: Auf allen Textseiten prangt das Signet mit dem alten Schriftzug; Armin Faes firmiert im Vorwort immer noch mit Obmann Glaibasler Charivari; in einem Inserat antwortet seine Gattin Irene auf die Frage «Glaibasler Charivari? ­ Ka me doo mitmache?» mit: «Hejo,
härzlig gäärn!» und gibt als Kontaktadrässe prompt Glaibasler Charivari an; und auch den zahlreichen Sponsoren dankt für ihre Unterstützung . . . das
Glaibasler Charivari.

Als ob der Schritt, aufs Glaibasler im «Firmennamen» zu verzichten, gar etwas gross geraten wäre…