Da die Fasnacht nächstes Jahr sehr spät stattfindet werden 2011 nicht weniger als 68 Pfyfferli-Vorstellungen über die Fauteuil-Bühne gehen. So viel wie noch nie. «Der Erfolgsrahmen bleibt erhalten, denn wir wollen das Pfyfferli nicht neu erfinden», erklärte Caroline Rasser an der heutigen Medienkonferenz. Da die kleine Bühne keine grossen Cliquenauftritte zulässt wird sehr grosser Wert aufs Wort gelegt. Denn die kabarettistischen Rahmenstücke sind ein spezielles Markenzeichen des Pfyfferli. Dafür konnte wiederum ein hochkarätiges Autorenteam, bestehend aus Charles Lewinsky, Michael Theurillat, Yvette Kolb, Christian Hürner, René Glaser und Karl Schweizer gewonnen werden. Dazu gesellt sich erstmals der erfolgreiche Kabarettist und Kolumnist Andreas Thiel. Für die Umsetzung steht mit Colette Greder, Bettina Dieterle, Viola von Scarpatetti, Peter Richner, Roland Herrmann und Benny Merz wieder ein hochprofessionelles und motiviertes Team auf der Bühne. Rolf Lansky ist erneut für die Dramaturgie, Martin Schurr für die Regie verantwortlich.
Neben den gewohnt guten Rahmenstücken ist auch der musikalische Teil wieder hervorragend besetzt. Dafür zeichnet erneut Xenia Fünfschilling verantwortlich. Es pfeifen abwechslungsweise «d’Barfiessler», «d Pfyffer», «Bajass Clique» und die Gruppe «JONGS». Die Tambouren sind durch «d’Streifer», «PiSDiG» und «Bâsilicum» vertreten. Die musikalische Leitung hat wieder Arth Paul, der auch bei den Proben am Klavier sitzt. In den Vorstellungen nehmen alternieren Dani Wittlin und Bettina Urfer seinen Platz ein. Mit «Singvogel», «d’Striggede», «Doggter FMH», «Peperoni», «dr Spitzbueb» und «s spitzig Ryysblei» konnten sechs Top-Schnitzelbängg engagiert werden. Pro Vorstellung treten jeweils zwei davon auf. Und erstmals wird auch eine Guggemuusig auf der Bühne stehen und einen neuen Sound ins Fauteuil bringen.
Zum Abschluss der Medienorientierung gab es noch zwei kleine Müsterchen. In «Schweine im Weltall» versucht ein von drei Schweinen (Roland Herrmann, Peter Richner und Viola von Scarpatetti) geführtes Raumschiff einen Planet, auf welchem es Wasser gibt. Dabei stossen sie auf die Erde. Hier entscheiden sie sich für den Gazastreifen, ein Ort, an welchem kein Schweinefleisch gegessen wird. Sie beschliessen sich bei der Landung als galaktischer Hilfstransporter auszugeben. Den Schluss kann man sich denken. Im zweiten Stück begeben sich Benny Merz, Viola von Scarpatetti und Heinz Herrmann via Computer in eine Welt, welche «nicht reell, nur virtuell» ist.
Bis heute sind ohne Werbung bereits 85 Prozent der Tickets verkauft, so dass die Ausgabe 2011 wohl auch vorzeitig ausverkauft sein wird» verkündte stolz Roland Rasser. Und Caroline Rasser fügte an: «Wir schätzen uns sehr glücklich, dass das Basler Vorfasnachts-Publikum so treu hinter dem „Pfyfferli“ steht».



