Etwas völlig Neues hat sich der Veranstalter der Stubete, Werner F. Vögelin, für die neunte Ausgabe der heimeligen Vorfasnachts-Veranstaltung einfallen lassen. Selbst ein langjähriger, prominenter Schnitzelbänggler, will er seinem Publikum unter dem Titel «der Stubete-Geist lebt» diesen Teil der Basler Fasnacht speziell näherbringen. Zum einen treten pro Abend rund zehn Formationen auf der Tabourettli-Bühne auf, zum anderen wird auch einiges über den Charakter und das Entstehen eines «Banggs» zu sehen und hören sein.
Sämtliche Formationen der Basler Schnitzelbangg Gsellschaft (BSG) werden zwischen dem 6. und dem 28. Februar 2004 ein- oder mehrmals an der Stubete ihre Auftritte haben und diese gewissermassen auch zum «Einsingen» nützen können. Ebenfalls zugesagt haben die Formationen der Bebbi Bängg und des Comité 2000. Dazu kommen pro Abend noch ein bis zwei Comité-Bängge.
Umrahmt wird das bängglerische Geschehen durch musikalische Nummern, die in dieser Form in Basels Vorfasnachts-Szene noch nicht zu geniessen waren. Nach Auftritten auf den Showbühnen von Las Vegas, New York, Sydney, Paris oder Wien wird der Vollblut-Entertainer und Xylophon-Weltmeister Ralph Heid an der Stubete einiger seiner besten Nummern und Beispiele seines trockenen Humors zum besten geben (mehr zu Ralph Heid unter www.performer.ch). Weitere musikalische Trouvaillen sind die «Quattro-Celli», die mit ihren Cellos eine Verbindung zwischen klassischer und Fasnachtsmusik herstellen, die Gugge «Sister Acts» und der Querflöten- und Piccolo-Spieler Christian Müller.
Natürlich steuert auch der Altmeister selbst einige Nummern zum Programm bei. Begleitet wird Werner F. Vögelin dabei von Bettina Urfer, die auch dieses Jahr die musikalische Leitung inne hat. Und ein Wiedersehen gibt es auch mit der von diversen Fernsehauftritten bekannten Zürcherin Yvonne Kupper.



