Nicht weniger als drei Neuheiten gibt es am «Offizielle Brysdrummle und -pfyffe 2010», wie Medienkoordinator Dominic Willimann an der Medienorientierung im Cliquenlokal der JB Santihans bekannt gab. Es sind dies die «Konkurrenz Solo Duo», die «Wild Card» und der «Finalbeginn». Weiter orientierten noch OK-Präsident Lionel Biry, Koordinator Thomas Lässer, Tambouren-Jurychef Andreas Kurz, Pfeifer-Jurychef Michael Robertson und Comité-Mitglied Andreas Guth. Organisiert wird die 132. Auflage von den Stammgesellschaften JB Santihans und Rhyschnoogge, unterstützt durch die beiden nächstes Jahr nachrückenden Stammvereine Rootsheere und Seibi. Wie allewyyl steht der Anlass unter dem Patronat des Fasnachts-Comités.
«Es ist unser Ziel, ein attraktives Offizielles auf die Beine zu stellen. Mit der neuen Konkurrenz Solo Duo haben wir anscheinend den richtigen Puls getroffen», erklärte Biry. Laut Lässer sind am Finalabend 120 freiwillige Helfer im Einsatz, mit den Vorausscheidungen sind es sogar 220. Bei den Tambouren ist bei den Alten das Niveau stark, bei den Jungen sind es aber nur fünf bis sieben, welche wirklich gut sind. «Viele sind überfordert», erkläre Kurz. Ähnlich sieht es Robertson bei den Pfeifern. Bei den Alten vermisst er aber in letzter Zeit einen extrem starken Vortrag. Bei den Jungen sei das grosse Feld durchschnittlich gut.
Die drei Neuheiten
«Solo Duo». Mit SoloDuo wird bei den Alten eine neue Konkurrenz eingeführt. Dabei treten ein Tambour und ein Pfeifer, welche nicht von der gleichen Fasnachtsformation stammen müssen, gemeinsam auf und tragen einen Basler Fasnachtsmarsch ihrer Wahl aus einer umfassenden Marschliste vor. Es findet keine Marschauslosung statt.
«Wild Card». Neu stehen in der Vorausscheidung jeder Konkurrenz (Jung und Alt) drei Wild Cards zur Verfügung. Diese sind für Kurzentschlossene bestimmt. Die Wild Cards treten im Anschluss an die regulären Nummern auf und werden gleich benotet wie die anderen
Konkurrenten. Die Wild Card muss vor Beginn der Vorausscheidungen bezogen werden, eine Ausweitung des Angebots ist nicht möglich. Dr Schnäller isch dr Gschwinder!
«Zeitlicher Ablauf Final». Um das Ende des Finals nicht erst nach Mitternacht abhalten zu müssen hat sich das Organisationskomitee entschlossen, die Anfangszeiten um eine Stunde nach vorne zu
schieben. Neu fängt somit der Final der Jungen um Punkt 12 Uhr und derjenige der Alten schon um 18 Uhr an. Da es vom Programm her im Vergleich zum letzten Jahr keine Verlängerungen geben sollte endet die Veranstaltung, solange noch alle Drämmli und Busse fahren. Ausserdem wurde die Reihenfolge der Konkurrenzen neu festgelegt. Neu starten erst die gemischten Gruppen, danach die Tambouren- und Pfeifergruppen bevor es dann zum Einzelwettkampf und zum krönenden Schluss der Solo Duo-Konkurrenz kommt. Den Abschluss macht dann die Preisverteilung.
Die Vorausscheidungen. Angemeldet haben sich bei den Jungen 26 Tambouren, 34 Pfeifer (je 16 kommen in den Final), 14 Tambouren-Gruppen, 16 Pfeifer-Gruppen (je 8 im Final) und 13 Gemischte Gruppen (6 im Final). Das ergibt 103 Startnummern. Bei den Alten sind es 62 Tambouren, 50 Pfeifer (je 16 im Final), 25 Tambourengruppen, 20 Pfeifer-Gruppen, 12 Gemischte Gruppen (je 8 im Final) und beim Solo Du sind es 58 (12 kommen in den Final). Das ergibt 227 Startnummern. Besonders überrascht war das OK über die Anmeldungen beim Solo Duo. Gerechnet hatte man mit höchstens 30. So mussten für die Ausscheidungen kurzfristig zwei zusätzliche Lokale gefunden werden.
Die Einzelausscheidungen finden am Donnerstag, 28. Januar im Schalander-Saal vom Restaurant zum Alten Warteck und im Kartäusersaal im Waisenhaus wie folgt statt: Ab 18 Uhr Pfeifer Junge, um 20 Uhr Pfeifer Alte. Ebenfalls ab 18 Uhr messen sich im Meriansaal vom Café Spitz und im Wettsteinsaal (Claragraben 43) die Tambouren der Jungen und ab 20 Uhr diejenigen der Alten. Ebenfalls am Donnerstag, 28. Januar finden um 22.30 Uhr im Anschluss an die Pfeifer die Ausscheidungen im Solo Duo im Schalander-Saal vom Restaurant zum Altes Warteck und nach den Tambouren im Wettsteinsaal (Claragraben 43) und im Meriansaal vom Café Spitz statt. Die besten vier Konkurrenten aus jedem Saal kommen in den Final.
Die Gruppenausscheidungen finden am Freitag, 29. Januar statt. Im Schalander-Saal vom Restaurant zum Alten Warteck und im Kartäusersaal im Waisenhaus treten die Pfeifer-Gruppen der Jungen um 18 Uhr, die der Alten um 21.15 Uhr an. Die Ausscheidungen der Tambouren-Gruppen finden im Meriansaal vom Café Spitz und im Wettsteinsaal (Claragraben 43) statt. Um 18 Uhr messen sich die Jungen und ab 21.15 Uhr die Alten. Die Gemischtkonkurrenzen finden ebenfalls am Freitag, 29. Januar im Schalander-Saal vom Restaurant zum Alten Warteck statt. Die Jungen starten um 19.45 Uhr, die Alten um 22.45 Uhr.
Die Finals findet am Samstag, 30. Januar im Grossen Festsaal der Messe Basel statt. Ab 12 Uhr erküren die Jungen ihre Sieger in den Einzel- und Gruppenkonkurrenzen. Um 18 Uhr beginnt der Kampf um die begehrten Königskronen bei den Alten. Auch dieses Jahr nehmen in den Einzelkonkurrenzen die Pfeifer- und Trommelkönige der Jungen wieder am Abend bei den Alten teil.
Die Preise für die Konkurrentinnen und Konkurrenten sind vom Donnerstag, 21. Januar bis Donnerstag, 28. Januar im Schaufenster von Musik Hug, Freie Strasse 70 ausgestellt.
Alle wichtigen Informationen wie Startzeiten, Modus, Anmeldung für Wild Card, Kontakte etc. findet man unter www.offiziells.ch.



