Am Samstagabend fühlte man sich bereits in «die drey scheenschte Dääg» versetzt. Mit ersten spritzigen Pointen begrüsste der Peperoni die Gäste. Die Pfeiffergruppe «Trou Baloise» eröffneten den Abend mit dem Marsch «dr Lumpesammler» bevor die Beizencrew von Raeto Steiger mit der Vorspeise aufwartete. Dann folgte Schlag auf Schlag – Fasnächtliches und Kulinarisches.
Top aktuell waren die Comité-Schnitzelbänke «Fäärimaa» und natürlich «dr Peperoni» als Gastgeber. Aber auch «dr Schynhailig, allewyl no e wilde Bangg» war seinen beiden Kollegen ebenbürtig. Einer der Höhepunkte des Abends war der Besuch eines Spitalbesuchers. Dass uns seine Stimme an einen Comité-Schnitzelbank erinnerte, ist sicher kein Zufall.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten abwechslungsweise die Pfeiffergruppe «Trou Baloise»,oder hiessen sie «Trou Normand» (wie auch immer es tönte auf alle Fälle wunderschön) die Tambourengruppe «Neandertaler» und die Guggemusig «Schyssdrägg Zygli». Kurz vor Mitternacht beschloss «dr Peperoni» den Abend mit dem Epilog, gefolgt vom Wettsteinmarsch gepfiffen und getrommelt von den oben erwähnten Gruppen. «S Frässerli 08» war in jeder Beziehung ein Genuss – und dem Organisator wie auch dem Beizer gebührt ein grosses Lob. Auf dem Nachhauseweg konnten die Besucherinnen und Besucher jedenfalls mit grosser Freude konstatieren: Es geht nur noch 28 Stunden bis es «am Määntig Vieri schloot»



